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Blackfacing : NBC verhandelt mit Megyn Kelly über Vertragsende

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Der Weihnachtsmann ist weiß: Megyn Kelly posiert für ein Portrait in New York Bild: AP

Ihre Entschuldigung hat nichts genützt. Der früheren Fox-Moderatorin sind ihre Äußerungen über Weiße, die sich an Halloween als Schwarze verkleiden, zum Verhängnis geworden.

          Der amerikanische Fernsehsender NBC News soll sich von seiner umstrittenen Moderatorin Megyn Kelly getrennt haben. Das berichtet die Internetseite „The Daily Beast“. CNN schreibt, dass der Sender und Kelly derzeit über eine Vertragsauflösung verhandeln.

          Damit zog NBC Konsequenzen aus den umstrittenen „Blackfacing“-Äußerungen der 47 Jahre alten Journalistin. Dabei geht es um das in Amerika mittlerweile stark umstrittene Verkleiden als Dunkelhäutige zu Halloween. Kern der Kritik ist der Vorwurf, dass damit rassistische Vorurteile geschürt würden.

          Kelly hatte am Dienstag in einer Diskussionsrunde in ihrer eigenen Fernsehshow gesagt, sie verstehe nicht, was daran rassistisch sei. „Als ich ein Kind war, war das in Ordnung, solange man eine bestimmte Person darstellen wollte.“ In einer E-Mail an Kollegen entschuldigte sich Kelly laut „BBC“ später für ihre Aussage.

          Bereits 2013 hatte die frühere Moderatorin des rechtskonservativen Nachrichtensenders „Fox News“ eine Debatte ausgelöst, als sie in einer Sendung behauptete, dass Jesus Christus und der Weihnachtsmann „weiß“ gewesen seien. Tage später beteuerte Kelly, sie habe nur einen „Witz“ gemacht. Zwei Jahre später konfrontierte sie den damaligen Bewerber für die Rolle des republikanischen Präsidentschaftskandidaten, Donald Trump, mit seinen frauenfeindlichen Aussagen. 2016 warf sie dem Vorstandschef ihres Arbeitgebers, Roger Alies, vor, sie sexuell belästigt zu haben. Alies trat kurz darauf zurück.

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