https://www.faz.net/-gum-acrtz

Bis zu 37 Grad erwartet : Erste Hitzewelle des Jahres kommt an

  • Aktualisiert am

Da tut Abkühlung gut: Eine Hitzewelle bringt in den kommenden Tagen bis zu 37 Grad. Bild: dpa

Von Donnerstag an wird es heiß in Deutschland: In vielen Regionen werden bis zu 35 Grad und mehr möglich. Auch am Freitag und am Wochenende bleibt es heiß, vereinzelt sind Gewitter möglich.

          2 Min.

          Die Hitzewelle steht vor der Tür. „Am Donnerstag geht es in die Vollen. Da wird es nur noch wenige Flecken geben, an denen keine 30 Grad erreicht werden“, kündigte der Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch an. In vielen Regionen Deutschlands sind sogar 35 Grad und mehr möglich. Auch am Freitag und am Wochenende bleibt es sehr heiß, Unwetter sind möglich.

          Nach den bisherigen Prognosen soll die Hitzewelle Anfang nächster Woche abebben. Ungewöhnlich sind solche Temperaturen Mitte Juni laut Hoffmann nicht. „Das hatten wir in den letzten Jahren immer mal wieder.“

          Am Donnerstag sind im Westen einzelne Gewitter möglich. „Wo es runterkommt, kann es ordentlich zur Sachen gehen mit starken Sturmböen, Hagel und Platzregen“, erklärte der Meteorologe.

          Am Freitag breiten sich die Gewitter im Westen noch ein wenig aus, gleichzeitig wird der Osten zum Hitzeherd Deutschlands. 37 Grad werden vom DWD angekündigt. Auch im Rest der Republik bleiben die Werte über 30 Grad, es wird aber nicht ganz so heiß wie am Vortag.

          Auch am Samstag wird es im Osten bei 37 Grad schweißtreibend, im Nordwesten fallen die Temperaturen dagegen unter die 30-Grad-Marke. Die Gewitter verabschieden sich und ziehen weiter in den Osten und Süden der Republik.

          „EM-Spiele zur Mittagszeit am besten von zu Hause verfolgen“

          Notfallmediziner raten bei Hitze, über den Tag verteilt jede Stunde ein Glas Wasser zu trinken, auch wenn noch kein Durst vorhanden sei. „Trinken Sie nicht zu viel auf einmal, denn pro Stunde können Sie nur 500 bis 800 ml Flüssigkeit aufnehmen und sinnvoll verwerten“, hieß es in einer Mitteilung der Asklepios Kliniken in Hamburg. Von zu kalten Getränken und Alkohol raten die Expertinnen und Experten ab.

          Auch die UV-Strahlung nimmt zu. Die ultraviolette Strahlung erhöht die Gefahr von Sonnenbrand. Hitze könne zudem das Herz-Kreislauf-System belasten, sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrums für Medizinisch-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Freiburg.

          Sport und körperliche Anstrengungen sollten am besten in den frühen Morgenstunden und abends ausgeübt werden, sagte Matzarakis. Mittags sollte ein Aufenthalt im Freien möglichst vermieden werden. „Bei Hitzewarnung sollten Zuschauer in der Mittagszeit EM-Spiele am besten von zu Hause verfolgen.“

          Hitzeschäden an Schienenstrecken in Karlsruhe

          In Karlsruhe haben sich die gestiegenen Temperaturen schon bemerkbar gemacht. Die Trams und Stadtbahnen der Stadt werden aufgrund von Schäden am Schienennetz auch am Mittwoch nicht regulär fahren können. Für die Bahnen gilt daher vorerst ein Notfallkonzept, wie die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) in der Nacht mitteilten. Wegen des Schienenersatzverkehrs könne es zu Engpässen und Fahrtausfällen kommen.

          Bereits am Dienstag war der gesamte Tram- und Stadtbahnverkehr eingestellt worden. Grund waren einem Sprecher der Verkehrsbetriebe zufolge möglicherweise durch sommerliche Hitze bedingte Schäden an mehreren Schienenstrecken. „Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, im Bereich der Gleise im gesamten Stadtgebiet besonders vorsichtig zu sein, bis die Schäden und Verunreinigungen durch die VBK vollständig beseitigt sind“, hieß es weiter.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der schottische Staatsphilosoph David Hume (1711 bis 1776) war einer der ersten, der sich zur Staatsverschuldung geäußert hat.

          Staatsverschuldung : Zerstörerischer Staatskredit

          Das Für und Wider von Staatsverschuldung ist ein wichtiges Thema unter bekannten Philosophen wie David Hume und Ökonomen wie Lorenz von Stein. Heutzutage geraten aber vor allem die Einwände in Vergessenheit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.