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Spricht nach der Scheidung im Interview gut über seine Ex-Frau: Bill Gates (Archivbild) Bild: AFP

Nach Scheidung : Bill Gates: Treffen mit Epstein waren „großer Fehler“

  • Aktualisiert am

Nach der offiziellen Scheidung von Melinda French Gates in dieser Woche äußert sich der Microsoft-Gründer in einem Interview zu der Trennung. Den Kontakt zu Finanzmanager Jeffrey Epstein bereut er.

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          Microsoft-Gründer Bill Gates bereut seine Treffen mit dem Finanzmanager Jeffrey Epstein. „Es war ein großer Fehler, Zeit mit ihm zu verbringen“, sagte Gates am Donnerstag in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender CNN. Laut Medienberichten sollen die Treffen des Milliardärs mit Epstein für Melinda French Gates ein Grund für die von ihr im Mai eingereichte Scheidung gewesen sein.

          Gates hatte Epstein, der 2008 wegen sexuellen Begegnungen mit einer Minderjährigen verurteilt wurde und nach weiteren Vergewaltigungsvorwürfen 2019 in einer Gefängniszelle Suizid beging, 2011 kennengelernt und sich mehrfach mit ihm getroffen. Er habe gehofft, durch Epstein weitere finanzkräftige Geldgeber für die globale Gesundheit gewinnen zu können, so Gates. „Als es danach aussah, als würde daraus nichts werden, endete die Beziehung“. Melinda French Gates soll wegen Epsteins Vorgeschichte mit den Treffen nicht einverstanden gewesen sein. Ob der Kontakt zu Epstein tatsächlich ein Grund für die Trennung war, wollte Gates jedoch nicht bestätigen. „Es ist eine Zeit der Reflexion, und zu diesem Zeitpunkt muss ich nach vorne sehen“, sagte der 65-Jährige.

          Die Scheidung von Bill und Melinda Gates nach 27 Jahren Jahren Ehe ist seit Montag offiziell. Das ehemalige Paar hat drei volljährige Kinder und verfügt über ein gemeinsames Vermögen von ungefähr 130 Milliarden Dollar, das laut Medienberichten durch eine Trennungsvereinbarung aufgeteilt werden soll. Im Scheidungsantrag hatte Melinda French Gates im Mai „unheilbare Zerrüttung“ als Grund angegeben. Darüber hinaus schweigen sich beide über die Hintergründe aus. Im Interview bezeichnete der Microsoft-Gründer die Scheidung als „traurigen Meilenstein“. Seine frühere Frau bezeichnete er als „tolle Person“, die Trennung erfülle ihn mit „großer persönlicher Traurigkeit“.

          Gates äußerte sich zudem zur Zukunft der gemeinsamen Stiftung. Geplant ist, dass das frühere Paar in den nächsten zwei Jahren auslotet, ob sie die Zusammenarbeit fortsetzen können. Er hoffe, seine Ex-Frau werde bleiben, so Gates gegenüber CNN. „Das wäre das beste für die Stiftung. Melinda bringt unglaubliche Stärken mit sich, die die Stiftung besser machen.“ Sollte Melinda French Gates die Stiftung verlassen, will Bill Gates sie mit seinem privaten Vermögen ausbezahlen.

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