Nach Scheidung : Bill Gates: Treffen mit Epstein waren „großer Fehler“
Microsoft-Gründer Bill Gates bereut seine Treffen mit dem Finanzmanager Jeffrey Epstein. „Es war ein großer Fehler, Zeit mit ihm zu verbringen“, sagte Gates am Donnerstag in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender CNN. Laut Medienberichten sollen die Treffen des Milliardärs mit Epstein für Melinda French Gates ein Grund für die von ihr im Mai eingereichte Scheidung gewesen sein.
Die Scheidung von Bill und Melinda Gates nach 27 Jahren Jahren Ehe ist seit Montag offiziell. Das ehemalige Paar hat drei volljährige Kinder und verfügt über ein gemeinsames Vermögen von ungefähr 130 Milliarden Dollar, das laut Medienberichten durch eine Trennungsvereinbarung aufgeteilt werden soll. Im Scheidungsantrag hatte Melinda French Gates im Mai „unheilbare Zerrüttung“ als Grund angegeben. Darüber hinaus schweigen sich beide über die Hintergründe aus. Im Interview bezeichnete der Microsoft-Gründer die Scheidung als „traurigen Meilenstein“. Seine frühere Frau bezeichnete er als „tolle Person“, die Trennung erfülle ihn mit „großer persönlicher Traurigkeit“.
Gates äußerte sich zudem zur Zukunft der gemeinsamen Stiftung. Geplant ist, dass das frühere Paar in den nächsten zwei Jahren auslotet, ob sie die Zusammenarbeit fortsetzen können. Er hoffe, seine Ex-Frau werde bleiben, so Gates gegenüber CNN. „Das wäre das beste für die Stiftung. Melinda bringt unglaubliche Stärken mit sich, die die Stiftung besser machen.“ Sollte Melinda French Gates die Stiftung verlassen, will Bill Gates sie mit seinem privaten Vermögen ausbezahlen.
