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Bildung in Corona-Zeiten : Noch mal was mit sich anfangen

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Traumberuf Pilotin, aber das Abi fehlt: Cindy R. Anfang Juni im Peter-A.-Silbermann-Abendgymnasium in Berlin Bild: Andreas Pein

Viel wurde in den vergangenen Monaten über das Homeschooling von Kindern geredet. Doch wie sieht es in der Erwachsenenbildung aus? Unser Autor hat sich an Fernuniversitäten und Abendgymnasien umgesehen.

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          Jedesmal wenn Marion C. Schmidt zuletzt etwas lernen wollte, ging sie in ihr Schlafzimmer. Schloss die Tür ab, klappte ihr Bügelbrett auf, stellte den Laptop darauf, sortierte ihre Unterlagen – und legte los. „Wieso soll man sich immer neue Möbel kaufen? Mit meinem Bügelbrett kann ich immerhin auch im Stehen arbeiten“, sagt sie und lacht. So sah bis vor kurzem über Wochen regelmäßig der Montag der 39-Jährigen aus. Und manchmal stand der dreijährige Sohn vor der Tür und wollte rein.

          Viel ist gesprochen worden in letzter Zeit über das Homeschooling von Kindern; von den Eltern, die sich zwischen Arbeit, Kindererziehung, Lehrerdasein und Privatleben aufteilen müssen – und das alles in den eigenen vier Wänden. Doch wie sieht es eigentlich bei den Erwachsenen selbst aus? Bei denen, die derzeit darum bemüht sind, sich weiter- oder fortzubilden? Deutschland hat ein reiches System an Abendgymnasien, Kollegs und Fernuniversitäten. Wie lernen also die Menschen, die durch die Erwachsenenbildung im Leben weiterkommen wollen?

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