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Von der Kundin zur Partnerin : Ich will ’nen Callboy als Mann

Callboy Nick Bild: Patrice Grünig

Christina Förster schenkte sich einen Callboy zum Geburtstag. Inzwischen lebt sie mit ihm zusammen. Wie ist es, zuhause zu warten, während der Partner fremde Frauen besucht?

          7 Min.

          Frau Förster, wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen Callboy zu engagieren?

          Katrin Hummel
          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Ganz spontan. Ich schenke mir jedes Jahr zum Geburtstag selbst etwas, das ich noch nicht habe, und damals, vor sieben Jahren, hatte ich das Gefühl, alles schon zu haben: Kleidung, Möbel, Schmuck, Seminare, Reisen, und plötzlich kam ich auf die zündende Idee: „Mensch, ich könnte mir ja mal einen Callboy bestellen.“ Ich hatte damit überhaupt keine Erfahrung und wusste so gar nicht, wo ich so jemanden herbekommen könnte. Ich kenne auch absolut niemanden, der so was schon mal gemacht hätte. Ich dachte sowieso immer, ich hätte das gar nicht nötig. Aber dann gefiel mir einfach die Vorstellung, dass ich mir mal jemanden auswählen könnte wie aus dem Katalog. Einfach so zum Spaß.

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