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Meghans und Harrys Baby ist da : It’s a BOY!

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben einen kleinen Jungen bekommen – aber wird es auch ein kleiner Prinz? Bild: EPA

Das Warten auf das „Baby Sussex“ hat ein Ende: Es ist ein Junge – aber ist es auch ein Prinz? Denn nicht nur der Name des Kindes ist noch unbekannt – fraglich ist auch, ob es einen königlichen Titel bekommen wird.

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          Als vor acht Tagen ein Foto der Herzogin von Wessex mit einem Neugeborenen auftauchte, noch dazu auf der offiziellen Website der Königin, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien. Doch es war nur Sophie, die Frau des jüngsten Sohns von Königin Elisabeth II., die auf einem fünftägigen Besuch in Indien in einer Neugeborenen-Klinik vorbeigeschaut hatte.

          Peter-Philipp Schmitt

          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          Wer könnte auch ernsthaft annehmen, dass nicht die Eltern selbst, sondern ein nachrangiges Mitglied der britischen Königsfamilie die freudige Botschaft verkünden würde: Prinz Harry und seine Frau Meghan haben einen gesunden Sohn zur Welt gebracht. Und das mit Verspätung. Nicht nur der voraussichtliche Geburtstermin blieb zunächst geheim, der Buckingham-Palast ließ am Montag wissen, dass das Kind tatsächlich schon vor einer Woche hätte zur Welt kommen sollen. Auch die eigentliche Geburt ging, anders als im Königshaus sonst üblich, von der Weltöffentlichkeit unbemerkt vonstatten. Denn Meghan hatte sich für eine Hausgeburt entschieden.

          So überraschten ihre königlichen Hoheiten, der Herzog und die Herzogin von Sussex, höchstselbst und hocherfreut mit der lang erwarteten Botschaft: „It’s a BOY!“ Dreieinviertel Kilogramm schwer ist er bei der Geburt am frühen Morgen des 6.Mai (genau um 6.26 Uhr) gewesen, wie auf Instagram zu lesen steht, „gesund und munter“ sind Mutter wie Sohn. Vater Harry war bei der Geburt dabei. Weitere Details würden in zwei Tagen folgen – dann wird wohl auch der Name des Kleinen bekanntgegeben, über den Harry und Meghan immer noch nachdenken, wie es hieß. Die Wettbüros spekulierten zuletzt auf Arthur, James und Albert, auch auf Philip, wie der Großvater, wurde gesetzt.

          Die freudige Nachricht, verziert mit Initialen und Krönchen auf blauem Grund, veröffentlichten die Eltern über Instagram. Das war erwartet worden, schon weil der Herzog und die Herzogin von Sussex erst Anfang April ein eigenes Konto auf der Foto-Plattform eingerichtet hatten. Innerhalb weniger Stunden hatte @sussexroyal damals 3,5 Millionen Abonnenten. Am Montag waren es schon 5,6 Millionen, die darauf warteten, dass „Baby Sussex“ endlich auf Instagram zu sehen sein würde. Schon im Vorfeld wurde prophezeit, dass der Sohn, ausgestattet mit den Hollywood-Genen seiner Mutter und dem spitzbübischen Charme seines Vaters, zum Instagram-Star der nahen Zukunft avancieren dürfte.

          Infografik Der Stammbaum der Windsors im Überblick
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          Fotos vom glücklichen Paar fielen aus

          Da sich Herzogin Meghan für eine Hausgeburt in ihrem gerade erst bezogenen neuen Zuhause Frogmore Cottage in Windsor entschieden hatte, entfielen die Fotos eines glücklichen Elternpaars, das sein Neugeborenes kurz nach der Geburt vor einem Krankenhaus den wartenden Fotografen präsentiert. So hatten es der Thronfolger Prinz Charles und seine erste Frau Diana mit William und Harry gehalten und auch der älteste Sohn Prinz William und seine Frau Catherine mit George, Charlotte und Louis. Die Kinder waren allerdings auch jeweils im Lindo-Flügel des St.-Mary’s-Krankenhauses in London geboren worden. In Windsor zeigte sich wenigstens Harry kurz und nannte die Geburt seines ersten Kindes „die unglaublichste Erfahrung“. Er und Meghan seien „absolut begeistert und dankbar für die ganze Liebe und Unterstützung von allen“.

          Auch für Meghan hielt sich ein Krankenhaus bereit, das Frimley-Park-Hospital in Frimley in Surrey, das nur 30 Minuten von Windsor entfernt liegt. Dort waren Lady Louise Windsor und James, Viscount Severn, die Kinder von Prinz Edward und seiner Frau Sophie, zur Welt gekommen. Die Königin selbst hatte alle ihre vier Kinder nicht im Krankenhaus geboren, sondern ihre Söhne im Buckingham-Palast und ihre Tochter Anne in Clarence House. Vielleicht auch darum hatte Elisabeth am eigentlichen Geburtstermin, dem 29. April, spontan bei ihren neuen Nachbarn in Frogmore Cottage vorbei geschaut. Sie habe dem Paar ihre Aufwartung machen wollen, noch bevor ihr achtes Urenkelkind auf die Welt komme, hieß es. Auch William und Kate, die am 29. April ihren achten Hochzeitstag begingen, waren mit dabei. Die Herzogin von Cambridge hatte von der Königin zuvor ein besonderes Hochzeitstag-Geschenk bekommen: Kate wurde zur „Dame Grand Cross“ des „Royal-Victoria“-Ordens ernannt, als Dank für ihre Verdienste für die Krone.

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