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Im Alter von 81 Jahren : Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr gestorben

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Die Fotografin Astrid Kirchherr starb im Alter von 81 Jahren (hier ist sie im Oktober 2000 in der Fotoausstellung über den Musiker John Lennon vor einem ihrer Bilder zu sehen). Bild: dpa

Als die Beatles Anfang der 1960er Jahre nach Hamburg kamen, trafen sie in einem Club Astrid Kirchherr. Sie machte Fotos, die bis heute als ikonische Aufnahmen der Band gelten.

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          Die Hamburger Fotografin Astrid Kirchherr, erste „offizielle“ Fotografin der frühen Beatles, ist tot. Sie starb am Dienstag nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren, wie der Fotograf Kai-Uwe Franz, ein enger Vertrauter der Künstlerin, am Freitagabend sagte. Zuvor hatte „Zeit Online“ berichtet. In der kommenden Woche wäre Kirchherr 82 geworden.

          Kirchherr wurde als Fotografin weltbekannt, weil sie die ersten Fotos der Beatles in den 1960er Jahren machte. Sie traf die Band kurz nach deren Ankunft aus England im Hamburger Kaiserkeller auf Sankt Pauli. Damals hatten die Beatles noch fünf Mitglieder: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe. Der damals 20 Jahre alte Sutcliffe verliebte sich in Kirchherr. Sie dokumentierte die Hamburger Zeit der Band in zahlreichen Schwarzweißfotos, von denen einige zu ikonischen Bildern wurden. Die junge Frau, die an der Meisterschule für Textil, Grafik und Werbung studiert hatte, soll selbst den Look der Band geprägt haben, ihr wird die Idee für den markanten Pilzkopf-Haarschnitt zugeschrieben.

          Während vier der Beatles mit einem Plattenvertrag die Hansestadt wieder verließen, blieb Sutcliffe in Hamburg und verlobte sich mit Kirchherr. Das Glück des Paares endete bereits 1962 als Sutcliffe an einer Hirnblutung starb. Mitte der sechziger Jahre beendete Kirchherr ihre Laufbahn als Fotografin, ihr Werk wird jedoch bis heute in internationalen Museen und Galerien gezeigt.

          „Astrid war diejenige, die unser Image mehr als jeder andere beeinflusste“, sagte George Harrison, der Kirchherr noch 1968 zu einer Session für sein Soloprojekt Wonderwall Music gewinnen konnte. „Sie ließ uns gut aussehen.“ Harrisons Porträt auf der Innenhülle des Albums ist eines der letzten bekannten Bilder der Fotografin Astrid Kirchherr.

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