https://www.faz.net/-gum-9vt1j

Paula Beer im Interview : „Lieber bin ich ein bisschen altmodisch“

Anmut, Frische, Schönheit – Paula Beer schämt sich fast angesichts von so viel Lob: „Man ist eine wahnsinnige Projektionsfläche.“ Bild: Andreas Pein

In der neuen Staffel „Bad Banks“ geht Paula Beer für die Karriere über Leichen. In Wirklichkeit sind ihr Freundinnen mit Liebeskummer wichtiger als der Job. Und Instagram ist nicht ihr Ding.

          6 Min.

          „Krasser Blick“, sagt der Fotograf am Ende des Gesprächs mit Paula Beer, dabei steht das eigentliche Shooting noch aus: Ein Café in Berlin-Friedrichshain, die 24 Jahre alte Schauspielerin ist zu Fuß gekommen, ihre Wohnung ist nicht weit. Sie bestellt einen Cappuccino mit Hafermilch und erzählt, dass ihr vor zwei Tagen das Handy geklaut worden sei, wobei sie erstaunlich unaufgeregt wirkt, obwohl sie noch nicht weiß, ob das Backup funktioniert hat oder alle Kontakte verloren sind. Überhaupt ist diese junge Frau, die nicht erst seit ihrer Hauptrolle in der Serie „Bad Banks“ als kommender großer Star gehandelt wird, eine ausgesprochen angenehme Gesprächspartnerin – überaus zugänglich und jederzeit sowohl zum Nachdenken als auch zum Lachen bereit. Nach einer knappen Stunde kommt es einem vor, als habe man einen ganzen Paula-Beer-Film gesehen. Das Gesicht mit den wassergrünen Augen bringt ständig neue Regungen zum Ausdruck.

          Julia Schaaf

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nehmen wir mal an, Sie haben nach dem Erfolg von „Bad Banks“ für die zweite Staffel eine üppige Gage bekommen. Was machen Sie mit Geld, das Sie nicht zum Leben brauchen?

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Feuer in Kalifornien : Es gibt ein Mittel gegen Waldbrand

          Die verheerenden Feuer in Amerika wären mit den richtigen Maßnahmen zu verhindern. Denn die Ursache ist nicht allein der Klimawandel.
          Dunkle Wolken über Mehrfamilienhäusern aus der Gründerzeit im Prenzlauer Berg (Archivbild)

          Immobilienmarkt : Der Mietendeckel verschärft Berlins Wohnungsnot

          In Berlin können Mieter bald verlangen, die Miete auf eine gesetzlich vorgegebene Grenze zu senken. Schon jetzt wirkt sich das umstrittene Instrument zur Preisdämpfung massiv auf den Wohnungsmarkt aus. Selbst die Genossen sind verärgert.

          Ruth Bader Ginsburgs Tod : Eine Katastrophe für Joe Biden

          Bestätigen die Republikaner noch vor der Wahl einen neuen Richter, verändern sie das Land auf lange Zeit. Warten sie ab, spornen sie konservative Trump-Kritiker zu dessen Wiederwahl an. Und damit enden die Sorgen der Demokraten noch nicht.