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Auf australischem Berg : Vermisster autistischer Junge nach zwei Tagen in der Wildnis entdeckt

  • Aktualisiert am

Viele Freiwillige haben dabei geholfen, den vermissten Jungen wiederzufinden. Bild: EPA

Zwei Tage lang war ein Junge mit Autismus in Australien auf einem Berg verschollen. Etliche freiwillige Helfer beteiligten sich an der Suche und ließen sich einiges einfallen, um den verängstigten Jugendlichen nicht zu verschrecken.

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          Die aufwändige Suchaktion nach einem verirrten autistischen Jungen in Australien hat zu einem glücklichen Ende geführt: Der 14 Jahre alte Will Callaghan war vor zwei Tagen bei einem Familienausflug auf dem Mount Disappointment nahe Melbourne verschwunden. Am Mittwoch fand ein freiwilliger Helfer ihn bei der Suche in waldigem Gebiet. „Ich bin wirklich überwältigt“, sagte die Mutter des vermissten Jungen nach dessen Rückkehr. Ihm gehe es den Umständen entsprechend gut.

          Hunderte Freiwillige hatten seit Montag rund um den Berg, der übersetzt „Enttäuschung“ heißt, nach dem Teenager gesucht und dabei keine Mühen gescheut. Sie waren gebeten worden, Speck und Zwiebeln zu grillen, in der Hoffnung, dass die Gerüche seiner Lieblingsspeisen den Jungen anlocken würden. Die Polizei stellte zudem Lautsprecher auf, die die Titelmelodie von Wills Lieblingsserie „Thomas, die kleine Lokomotive“ spielten.

          Der freiwillige Helfer Ben Gibbs schilderte dem Sender ABC, wie er den Jungen entdeckte: Er sei durch dichtes Buschland gelaufen, als der Junge nur wenige Meter entfernt vor ihm auftauchte. „Er war wirklich engelsgleich und stand einfach nur da“, sagte Gibbs. Er habe dem Jungen dann von seiner Lieblingsserie erzählt, um ihn zu beruhigen.

          Die Entdeckung des vermissten Jungen wurde mit Erleichterung aufgenommen, denn die Temperaturen waren am Montagabend in der Gegend auf unter null Grad Celsius gefallen. Die Polizei hatte die Bedingungen als „lebensbedrohlich“ bezeichnet. „Er mag zwar Berg Disappointment heißen, aber es gibt heute absolut nichts Enttäuschendes“, sagte der Regierungschef des Bundesstaates Victoria, Dan Andrews, nach Bekanntwerden der Nachricht.

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