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Wie die Royals feiern : Ein Weihnachtsgruß von Archie und eine glückliche Heimkehr

  • Aktualisiert am

Der britische Prinz Harry, Herzog von Sussex, und seine Frau Meghan mit Baby Archie. Bild: dpa

Meghan und Harry senden Grüße aus der Ferne, die Queen schlägt in ihrer Weihnachtsansprache ungewohnt private Töne an – und Prinz Philip hat pünktlich zum Fest das Krankenhaus verlassen.

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          Der kleine Archie steht im Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachtskarte von Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38). „Wir wünschen ein sehr frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, neues Jahr. Von unserer Familie zu Ihrer“, heißt es auf der schwarz-weißen Karte, die der „Queen’s Commonwealth Trust“ am späten Montagabend veröffentlichte. Harry ist Präsident der Wohltätigkeitsorganisation.

          Der sieben Monate alte Archie ist auf dem Foto im Vordergrund zu sehen und schaut direkt in die Kamera. Hinter ihm sitzen seine Eltern lachend vor einem glitzernden Weihnachtsbaum. Es ist die erste Karte der kleinen Familie zu dritt. Das Bild hat Meghans Freundin, die amerikanische Schauspielerin Janina Gavankar, aufgenommen, wie ihr Sprecher dem Magazin „People“ bestätigte.

          Die britischen Royals verbringen derzeit ihren mehrwöchigen Familienurlaub in Kanada, wo Meghan sieben Jahre lang gelebt und für die amerikanische Serie „Suits“ gedreht hatte. Zu Weihnachten werden Harry, Meghan und Archie nicht bei der Queen auf dem Landsitz Sandringham sein, sondern das Fest stattdessen mit Meghans Mutter Doria Ragland verbringen. Die Queen soll das gutgeheißen haben, war zu vernehmen.

          Während Meghan und Harry Weihnachten in Kanada verbringen, ist pünktlich zum Weihnachtsfest der 98-jährige Prinz Philip am Dienstag aus dem Krankenhaus in London entlassen worden. Der Ehemann von Queen Elizabeth II. machte sich danach direkt auf den Weg zum Landsitz Sandringham, wie der Buckingham-Palast mitteilte. Dort feiert die Queen (93) traditionell mit ihrer Familie Weihnachten. Doch es scheinen die Königin noch Sorgen zu plagen: In ihrer Weihnachtsansprache schlug sie ungewohnt private Töne an.

          Prinz Philip hatte vier Nächte im King Edward VII’s Hospital verbracht. Eine Palastsprecherin hatte von einer Vorsichtsmaßnahme gesprochen, ohne Details zu nennen. Britische Medien spekulierten, der Prinz habe lange an einem grippalen Infekt gelitten oder sei zuvor gestürzt. „Seine Königliche Hoheit möchte allen danken, die ihm gute Genesung gewünscht haben“, teilte der Palast mit.

          Ob damit aber die Feiertage bei den Royals gerettet sind? Fraglich. In ihrer Ansprache zu Weihnachten thematisierte die Königin den „holprigen“ Weg der Briten in den vergangenen zwölf Monaten. Doch schon „kleine Schritte im Glauben und in der Hoffnung“ könnten bedeutend sein und „langanhaltende Differenzen“ beilegen, sagte sie. Damit dürfte die Queen nicht nur auf politische, sondern auch auf private Probleme anspielen, sind sich britische Kommentatoren sicher.

          Große Sorgen dürfte sich die Monarchin um ihren Sohn Andrew machen. Eine Amerikanerin wirf dem Prinzen vor, dass er sie als Minderjährige mehrfach missbraucht habe. In einem Fernsehinterview, mit dem er seinen Ruf wiederherstellen wollte, redete sich der 59-jährige Andrew um Kopf und Kragen. Britische Medien sprachen von einer „PR-Katastrophe“. Schließlich gab der zweitälteste Sohn der Queen bis auf Weiteres alle royalen Aufgaben auf. Damit ist der Fall allerdings noch längst nicht abgeschlossen.

          Und dann sind da noch die Unstimmigkeiten zwischen den Brüdern Harry und Prinz William. Harry und Meghan sowie William und Kate (beide 37) schienen anfangs wie ein freundschaftliches Quartett verbunden zu sein – jetzt gehen sie sich oft aus dem Weg. Harry ist mit seiner Familie weg vom Londoner Kensington-Palast und seinem Bruder nach Windsor gezogen – in die Nähe der Queen. Harry und Meghan standen auch öffentlich im Jahr 2019 viel in der Kritik, unter anderem weil sie sehr auf ihr Privatleben pochten.

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