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Angebliche Steuerschulden : Justiz lässt Maradonas Konten prüfen

  • Aktualisiert am

Im Fokus der argentinischen Justiz: Diego Maradona Bild: AP

Er war millionenschwer, glaubt man Argentiniens Fußballikone Diego Maradona sind diese Zeiten jedoch vorbei. Die Justiz seines Heimatlandes glaubt dem Star anscheinend nicht. Sie ermittelt wegen möglicher Steuerschulden.

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          Die argentinische Justiz ermittelt gegen den früheren Fußball-Star Diego Maradona. Sie habe die Zentralbank aufgefordert, alle Bewegungen auf Maradonas Konten seit 2005 zu überprüfen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Telam am Mittwoch. Die Zentralbank teilte mit, sie habe Finanzinstitute, bei denen Maradona Konten unterhält, um Auskunft gebeten.

          Nach Einschätzung eines von der Agentur zitierten Rechtsanwaltes geht es bei dem Verfahren vermutlich um mögliche Steuerschulden Maradonas. Offizielle Angaben oder eine Stellungnahme Maradonas gibt es bisher nicht.

          Nicht mehr als zwei wertvolle Uhren

          Maradona, Weltmeister von 1986, geht seit dem Ende seiner Profikarriere verschiedenen Tätigkeiten nach. Unter anderem hatte er zeitweise eine eigene Fernsehshow.

          Der in seiner aktiven Zeit wohl beste Fußballer der Welt hat wiederholt behauptet, dass von seinen Millioneneinkünften als Profi-Fußballer kaum noch etwas übrig sei. Mit dem Fiskus ist er jedoch schon früher aneinandergeraten. So verlangte der italienische Staat vor Jahren die Nachzahlung von umgerechnet etwa 30 Millionen Euro Steuern von Maradona, der von 1984 bis 1991 beim SSC Neapel spielte. Mehr als zwei wertvolle Uhren konnten sie bisher aber nicht eintreiben.

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