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Außereheliche Affäre : Altkanzler Schröder vom Ex-Ehemann seiner Freundin verklagt

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Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und seine Lebensgefährtin Soyeon Kim sitzen im Februar 2018 während eines Interviews in einer Hotel-Lobby im südkoreanischen Pyeongchang. Bild: dpa

Laut koreanischen Medienberichten hat der frühere Ehemann von Schröders Lebensgefährtin den Altkanzler auf ein hohes Schmerzensgeld verklagt. Die Affäre der beiden habe ihm „unerträgliche Seelenschmerzen“ bereitet.

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          Der ehemalige Ehemann der südkoreanischen Lebensgefährtin von Gerhard Schröder hat den Altkanzler nach Medienberichten auf umgerechnet 77.000 Euro Schmerzensgeld verklagt. Der Kläger werfe Schröder (74) vor, ihm durch eine außereheliche Affäre mit So Yeon Kim „unerträgliche Seelenschmerzen“ bereitet zu haben, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Montag unter Berufung auf Gerichtsbeamte.

          Schröder sei schuld, dass die Ehe mit Kim in die Brüche gegangen sei. Die Klage sei bei einem Familiengericht in Seoul eingegangen. Das Büro des SPD-Altkanzlers in Berlin wollte den Bericht nicht kommentieren. Schröders Büro in Hannover war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

          Der SPD-Politiker und seine neue Freundin hatten im Januar in Seoul verkündet, im Herbst heiraten zu wollen. Nach der Hochzeit will das Paar sowohl in Berlin und Hannover als auch in Seoul leben. Es wäre die fünfte Ehe für den Altkanzler und heutigen Aufsichtsratschef des russischen Ölriesen Rosneft.

          Seine neue Partnerin ist Dolmetscherin und arbeitet als Repräsentantin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW.Invest.

          Seit April sind Schröder und seine frühere Partnerin Doris Schröder-Köpf offiziell geschieden. Das Paar hatte sich bereits vor längerer Zeit getrennt. Die SPD-Landtagsabgeordnete hatte über soziale Medien mitgeteilt, dass Kim im Frühjahr 2016 der Anlass für die endgültige Trennung gewesen sei, wenn auch nicht der alleinige Grund.

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