Alexander Graf Lambsdorff im Gespräch : „Asterix ist etwas für Jungs“
Lesezeit: 14 Min.
Wir haben ein langes Interview vor uns, Graf Lambsdorff. Da habe ich eine kleine Erfrischung vorbereitet. Eine Pastete...
Ah, ja, köstlich: Nachtigallenzungen aus Nordgallien, Kaviar aus dem Inneren des Barbarenlandes und Krabbenzahnfleisch aus der Mongolei.
Ich sehe, Sie sind textsicher. Eine derart exotische Pastete bietet Gaius Obtus, der Trainer der Gladiatoren im Circus Maximus, Asterix und Obelix an, als sie sich bei ihm bewerben. Das ist eine Szene aus „Asterix als Gladiator“.
Genau - und sie ist deswegen so schön, weil sich in ihr eines der immer wiederkehrenden Themen aus Asterix findet: die Kollision hauptstädtischer Dekadenz mit ländlicher Ursprünglichkeit. Auf die Frage, wie es ihm denn schmecke, antwortet Obelix ja dann nur mit einem Wort: „Salzig!“ Gaius Obtus schimpft, „diese Barbaren“ wüssten nicht, was gut sei, und lässt sich die Wurstpellenmarmelade reichen.
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