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Aktion in New York abgebrochen : Anti-Trump-Video-Installation wird zu „Pulverfass“

  • Aktualisiert am

Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf (Mitte) vor der Kamera in New York. Bild: AFP

Nach „dutzenden Gewaltdrohungen“ ist eine Anti-Trump-Kunstinstallation an einem New Yorker Museum stillgelegt worden. Passanten sollten vier Jahre lang ununterbrochen den Satz „He will not divide us“ in eine Kamera sagen.

          Eine Anti-Trump-Kunstinstallation an einem New Yorker Museum ist nach zahlreichen Drohungen stillgelegt worden. Das Museum of the Moving Image schaltete die Video-Installation „Er wird uns nicht spalten“ nach „dutzenden Gewaltdrohungen“ und „zahlreichen Festnahmen“ ab, wie es am Freitag in einer Mitteilung hieß. Für das Projekt hatte sich unter anderem der Hollywood-Schauspieler Shia LaBeouf stark gemacht.

          Die Idee der Installation bestand darin, dass Passanten durchgehend während der gesamten vierjährigen Amtszeit Trumps in die dort angebrachte Kamera den Satz „He will not divide us“ sprechen sollten. Die Betreiber, ein Künstlerkollektiv, wollten eine fortlaufende Live-Übertragung im Internet gewährleisten. Starttermin war Trumps Amtsantritt am 20. Januar.

          Die Video-Installation sei zu einem „Pulverfass“ geworden

          Das Projekt habe „in konstruktiver Weise begonnen“, teilte das Museum mit. Allmählich habe sich die Stimmung aber verschlechtert, die Video-Installation sei zu einem „Pulverfass“ geworden. Für das Museum, seine Besucher, sein Personal, die Anwohner und die umliegenden Geschäfte sei es gefährlich geworden.

          Schließlich habe die Polizei es für erforderlich erachtet, das Umfeld rund um die Uhr zu überwachen. Das Künstlerkollektiv reagierte verärgert und stellte auf die Homepage des Projekts den Schlusssatz „Das Museum hat uns aufgegeben“.

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