https://www.faz.net/-gum-95oz2

Auch während des Tennisspiels von Angelique Kerber beim Sydney International machte sich die Gewitterfront bemerkbar. Bild: Reuters

Unwetter in Australien : 11.000 Haushalte zeitweise ohne Strom

  • Aktualisiert am

Nach einer enormen Hitzewelle mit knapp 50 Grad kämpfen die Bewohner von Sydney nun mit den Folgen einer schweren Gewitterfront. Tausende Menschen sind von der Stromversorgung abgeschnitten.

          1 Min.

          Eine Gewitterfront hat am Dienstagmorgen rund um Sydney zu heftigen Regenfällen und Stromausfällen geführt. Bis zu 22.000 Blitze sollen laut der Zeitung Sydney Morning Herald die Metropole getroffen haben. Bei Windgeschwindigkeiten von 122 km/h knickten Bäume um und beschädigten Stromleitungen. Über 11.000 Haushalte mussten zeitweise ohne Storm auskommen wie der lokale Energieversorger berichtete. Das Unternehmen setzt zusätzliche Mitarbeiter ein, um die Schäden zu beseitigen. Das australische Büro für Meteorologie veröffentlichte eine schwere Gewitterwarnung und warnte vor Hagelkörnern, starken Regenfällen und möglichen Sturzfluten.

          Die Gewitterfront folgte auf eine enorme Hitzewelle, die in den letzten Tagen im südöstlichen Australien herrschte. Am Sonntagnachmittag stiegen die Temperaturen in einem Vorort von Sydney auf über 47 Grad. Das war der heißeste Tag seit 80 Jahren. Die Hitze führte zu unzähligen Buschbränden und Straßenschäden.

          Während die Gewitterfront weiter die Küste entlang in Richtung Nordosten zieht, können sich die Bewohner auf etwas kühlere Temperaturen in Sydney einstellen. Am Wochenende könnte das Thermometer aber wieder auf über 40 Grad steigen, schätzten die Meteorologen.

          Weitere Themen

          Mann stirbt nach Bärenattacke

          Slowakei : Mann stirbt nach Bärenattacke

          In einem slowakischen Waldstück ist die Leiche eines Mannes gefunden worden. Nach Angaben der Polizei ist er von einem Bären getötet worden.

          Kollision in der Luft?

          Schweizer Flugzeugabstürze : Kollision in der Luft?

          Am Samstag sind im Schweizer Kanton Graubünden zwei Flugzeuge abgestürzt. Weil die Wracks nur einen Kilometer voneinander entfernt gefunden wurden, wird nun ermittelt, ob ein Zusammenhang besteht.

          Topmeldungen

          EU-Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen, Präsident Joe Biden und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, am Dienstag in Brüssel

          EU-Spitze trifft Biden : Die langen Schatten der Ära Trump

          Das erste Treffen der EU-Spitze mit Präsident Biden hat gezeigt, dass mit dem neuen Mann im Weißen Haus nicht auf einen Schlag alles besser wird. Es gab Fortschritte, aber nicht alle Konflikte wurden gelöst.
          Wolfgang Schäuble am 20. Juni 1991 während seiner Rede im Bonner Bundestag

          Schäuble im F.A.Z.-Interview : „Als ich sprach, spürte ich: Du hast den Saal“

          Wolfgang Schäuble spielte bei der Entscheidung, Parlaments- und Regierungssitz nach Berlin zu verlegen, eine sehr wichtige Rolle. Im Interview spricht der Bundestagspräsident über seine historische Rede, die Bedeutung seines Rollstuhls dabei – und das Charisma von Angela Merkel.
          Die Regenbogenflagge in Budapest: Demonstranten protestieren am Montag gegen das einen Tag später von Ungarns Parlament beschlossene Gesetz

          Parlament billigt Gesetz : Ungarn verbietet die Darstellung von Homosexualität

          In Ungarn stellt die Darstellung von Homosexualität und Geschlechtsumwandlung in für Jugendliche zugänglichen Medien unter Strafe. Die Gegner des neuen Gesetzes der Orbán-Regierung sehen eine Unvereinbarkeit mit der Europäischen Menschenrechtskonvention.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.