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Menschen : Brasilianer nach 37 Tagen aus Zisterne gerettet

  • Aktualisiert am

In einer Zisterne gefangen Bild: AP

Für Ailton de Souza war Regenwasser die Rettung. Nachdem er in eine Zisterne gefallen war, leckte er die Tropfen von der Wand und überlebte.

          Der Brasilianer Ailton de Souza hatte Glück im Unglück. Der 30-Jährige fiel in eine 25 Meter tiefe Zisterne und wurde erst nach 37 Tagen gefunden. Dass er überlebte, verdankt er dem Regenwasser, das in die Zisterne lief. „Ich lebe nur, weil es trotz der Dürre etwas geregnet hat und ich die Tropfen von der Zisternenwand geleckt habe. Ich habe immer gewusst, dass Gott mir helfen würde“, sagte der stark geschwächte Berufsfahrer nach seiner Rettung.

          Gerettet hatte ihn ein Viehhirte, der zufällig vorbei kam. Der Mann namens Emerson Roche hatte die schwachen Hilferufe von de Souza gehört, und nahe der Gemeinde Santa Cruz im nordöstlichen Bundesland Bahia nach 15 Minuten Suche die unter Gestrüpp versteckte Zisterne gefunden. Roche wird in der Gemeinde als Held bejubelt. De Souza wurde ins Krankenhaus gebracht.

          Wie de Souza in die Zisterne geraten war, wollte er nicht erzählen. Aber zumindest einen Effekt hatte sein Aufenthalt dort: De Souza hat 30 Kilogramm abgenommen. Alles andere als eine gesunde Art, das Körpergewicht zu verringern.

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