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Menschen : 91jähriger Österreicher erhielt Einberufungsbescheid

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Bei der Einberufung handelte es sich um einen Irrtum, der Bescheid hätte an eine namensgleiche Person in einem anderen Ort gehen sollen, wurde durch einen Fehler der Post aber dem Rentner zugestellt.

          Ein 91jähriger Österreicher hat dieser Tage einen Einberufungsbescheid des Bundesheeres erhalten. Einen entsprechenden Zeitungsbericht bestätigte das Militärkommando in Linz am Mittwoch. Es handle sich um einen Irrtum, der Bescheid hätte an eine namensgleiche Person in einem anderen Ort gehen sollen, wurde durch einen Fehler der Post aber dem Rentner zugestellt.

          Zweites Kuriosum: Der Sohn des betagten Beinahe-Rekruten hatte bei der zuständigen Heeres-Stelle angefragt, was mit dem Schreiben zu tun sei und die Antwort erhalten: Wenn der Mann bereits bei einer anderen Armee gedient hat, sei das Schreiben als hinfällig zu betrachten. Selbst der Hinweis, daß sein Vater bei der Deutschen Wehrmacht war, ließ den Beamten nicht weiter an der Richtigkeit des Bescheides zweifeln, hieß es beim Militärkommando.

          Der 18jährige Wehrpflichtige, der mit dem Einberufungsbescheid tatsächlich gemeint war, habe unterdessen seinen Dienst in der Kaserne Wals angetreten.

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