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„Lieg“ : Wieviel Bett darf es sein?

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Von der Schlafstatt zum Massenlager: „Lieg” von Tojo Bild: Tojo

Das Unternehmen Tojo wurde 2001 von drei Studenten gegründet. Der Entwurf für ein variabel zusammensteckbares Bett ist nur eines von vielen streckbaren Möbeln ihrem Programm.

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          Betten zum Ausziehen sind nicht neu, eine Schlafstatt aber, die zum „Massenlager“ werden kann, wie das Unternehmen Tojo aus Schorndorf (Baden-Württemberg) wirbt - das ist wohl eine Seltenheit. Bei „Lieg“ wählt man einfach die gewünschte Breite (90 Zentimeter sollten es sein), und schon können beliebig viele Fußteile aneinander montiert und Latten aufgesteckt werden.

          Der Produzent Tojo wurde im Jahr 2000 von drei Studenten gegründet, seit 2001 arbeiten die beiden Geschäftsführer Andreas Hammer und Gerald Schatz eng mit den Schweizer Designern Andreas Pfister und Lars Villiger zusammen, die unter dem Namen „eigenwert“ firmieren. Im Programm hat Tojo besonders viele Steckmöbel, zum Beispiel das Regal „Aktenpack“, dessen einzelne Elemente aus MDF und Acrylglas nur über fünf umlaufende Gummiringe zusammengehalten werden. Für diesen Entwurf von Hartmut Ringel gab es 2002 den Bayerischen Staatspreis.

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