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„Earth Hour“ : Lichter aus für den Klimaschutz

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Das Opernhaus in Sydney: Die „Earth Hour“ hat ihren Ursprung in Sydney, wo 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten. Bild: Reuters

Für jeweils eine Stunde werden in hunderten Städten auf der ganzen Welt die Lichter ausgeschaltet. Auch in Deutschland nehmen mehr als 200 Städte teil.

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          In Deutschland wird in über 240 Orten für eine Stunde die Beleuchtung von Wahrzeichen und bedeutenden Gebäuden abgeschaltet. An der sogenannten „Earth Hour“ beteiligen sich unter anderem Berlin, Köln, München, Bonn, Frankfurt oder Hamburg, so ein Sprecher der Umweltorganisation WWF  In Ostdeutschland machen unter anderem Leipzig, Halle, Wittenberg, Dessau-Roßlau, Erfurt, Weimar, Jena, Zwickau, Plauen, Frankfurt (Oder), Neubrandenburg oder Greifswald mit. Weltweit nehmen über 7.000 Städte in 178 Ländern an der Aktion teil.

          Auch beim Eiffelturm in Paris sind die Lichter ausgegangen. Bilderstrecke
          Auch beim Eiffelturm in Paris sind die Lichter ausgegangen. :

          Die „Earth Hour“ steht in diesem Jahr unter dem Motto „Für einen lebendigen Planeten“ und soll daran erinnern, dass viele Tierarten wie Eisbär, Schneeleopard oder Orang-Utan durch den Klimawandel ihre Lebensräume zu verlieren drohen. Der WWF will mit der Aktion auch zu dauerhaftem Umweltschutz animieren.

          Im vergangenen Jahr haben sich nach WWF-Angaben über 7.000 Städte weltweit an der „Earth Hour“ beteiligt. Berühmte Bauwerke wie die Golden Gate Bridge in San Francisco, der Big Ben in London oder die Pyramiden in Gizeh blieben eine Stunde lang im Dunkeln. Die „Earth Hour“ hat ihren Ursprung in Sydney, wo 2007 erstmals mehrere Hunderttausend Australier gemeinsam das Licht ausschalteten.

          "Aus einer Stadt wuchs die Aktion auf 178 Länder und Gebiete an", sagte Earth-Hour-Manager Siddarth Das. "Wir könnten uns nicht glücklicher schätzen, dass Millionen von Menschen für den Klimaschutz zusammenkommen."

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