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Buschbrände : Leichte Entspannung in Australien

  • Aktualisiert am

Feuerkatastrophe in Australien Bild: dpa

Kühlere Temperaturen und weniger Wind erleichtern den Feuerwehrleuten die Arbeit.

          Nur noch 25 Grad Celsius und schwächere Winde machen den Feuerwehrleuten die Arbeit ein wenig einfacher. Im von Buschfeuern heimgesuchten Südosten der Australiens hat sich die Lage ein wenig entspannt. Doch schon am Wochenende rechnen Meteorologen mit steigenden Temperaturen und stärkerem Wind.

          Die Flammen bedrohen vor allem Außenbezirke der Stadt Sydney. Am Mittwochabend trieb starker Wind die Brände bis auf 25 Kilometer an die westlichen Vororte heran. Bedroht sei vor allem der Vorort Heathcote, in dem sich auch der Royal Nationalpark befindet. In den Flammen starben bislang tausende Tiere. Tierschützer berichteten von verendeten Koalas, Kängurus, Vögeln und Reptilien. Bei etwa 40 Feuern gehen die Behörden von Brandstiftung aus. Falls Täter überführt werden, drohen ihnen bis zu 14 jahre Haft. Ministerpräsident John Howard kündigte am Donnerstag Katastrophenhilfe von umgerechnet gut einer Million Mark an.

          Seit Beginn der Feuer verbrannten mehr als 150 Häuser und tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. Etwa 5.000 Feuerwehrleute und Soldaten kämpften gegen die 700 Kilometer messende Feuerfront. Die Buschfeuer gelten als die schlimmsten seit 1994.

          Flammen bedrohen Sydney

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