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Kunstraub : Geraubter Rembrandt in Kopenhagen gefunden

  • Aktualisiert am

Auch ein Rembrandt-Porträt (aber nicht das gestohlene): „Selbstporträt mit Hut” Bild: dpa/dpaweb

Ein Selbstporträt Rembrandts, das vor fünf Jahren aus dem Nationalmuseum in Stockholm geraubt worden war, ist in Kopenhagen wiedergefunden worden. Das Selbstbildnis hat einen Wert von gut 30 Millionen Euro.

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          Ein Selbstporträt Rembrandts, das vor fünf Jahren aus dem Nationalmuseum in Stockholm geraubt worden war, ist in Kopenhagen wiedergefunden worden. Die dänische Polizei nahm, in Zusammenarbeit mit der schwedischen Polizei und der amerikanischen FBI, in einem Hotel vier der Hehlerei verdächtige Männer - ein Schwede, zwei Iraker und ein Gambier - fest.

          Das 1630 gemalte Selbstbildnis im Wert von gut 30 Millionen Euro ist offenbar unbeschädigt und noch im Originalrahmen. Im Dezember 2000 hatten drei bewaffnete und vermummte Männer das Bild wie auch zwei Bilder von Auguste Renoir geraubt und den Fluchtweg mit brennenden Autos und Fußangeln versperrt; sie flohen mit einem Schnellboot. Eines der beiden Renoir-Bilder wurde im April 2001 aufgespürt. Der Staatsanwalt hatte später die Identität eines Hinweisgebers gelüftet; dieser verklagte mit Erfolg den schwedischen Staat, weil er daraufhin aus Schweden fliehen mußte. Zehn am Kunstraub Beteiligte sind bereits verurteilt.

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