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Zweiter Cosby-Prozess : #MeToo könnte auch „America’s Dad“ gefährlich werden

  • -Aktualisiert am

Auf dem Weg zum Gericht: Bill Cosby mit seiner Sprecherin Ebonee Benson Bild: Reuters

Bei seinem zweiten Missbrauchsprozess kann sich Bill Cosby auf seinen Prominenten-Bonus nicht mehr verlassen. Eine Frau wirft ihm vor, sie betäubt und vergewaltigt zu haben.

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          Der Ton im Gerichtssaal in Norristown ist deutlich schärfer geworden. Schon während des Eröffnungsplädoyers des zweiten Missbrauchsprozesses gegen Bill Cosby griff die Verteidigung das mutmaßliche Opfer offen an. „Sie ist eine Trickbetrügerin“, beschrieb Cosbys Rechtsanwalt Thomas Mesereau die frühere Sportmanagerin Andrea Constand. „Sie fühlte sich nicht zu Cosby hingezogen, sondern war verliebt in seinen Ruhm und sein Geld.“

          Cosby, der sich nach einem Fehlprozess im vergangenen Sommer seit zwei Wochen abermals vor dem Gericht des Bezirks Montgomery in Pennsylvania verantworten muss, sei durch Constand hinters Licht geführt worden. „Er war einsam und hatte Probleme. Er machte den Fehler, diesem Menschen anzuvertrauen, was in seinem Leben vorging“, ließ Mesereau die Geschworenen wissen.

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