https://www.faz.net/-gum-988z3

Bombenserie in Austin : Zwei Verletzte nach weiterer Paket-Explosion

  • Aktualisiert am

Einsatzkräfte sperren die Straße ab, auf der das Paket am Sonntagabend (Ortszeit) explodiert ist. Bild: AP

Nach den Paketbomben-Anschlägen in Austin ist ein weiteres Päckchen auf offener Straße explodiert. Zwei Menschen wurden verletzt. Die Polizei geht von einem Zusammenhang mit der Anschlagsserie aus.

          1 Min.

          Nach mehreren Paketbomben-Anschlägen sind am Sonntagabend (Ortszeit) in der Stadt Austin in den Vereinigten Staaten abermals zwei Menschen bei einer Explosion verletzt worden. „Wir nehmen an, dass dies in Zusammenhang mit den anderen Bombenanschlägen steht, die sich in den letzten anderthalb Wochen in unserer Gemeinde ereignet haben“, teilte Austins Polizeichef Brian Manley in der Nacht zum Montag (Ortszeit) mit.

          Nach ersten Erkenntnissen explodierte ein Paket, das am Straßenrand zurückgelassen worden war. Es sei möglich, dass die Detonation durch einen Stolperdraht ausgelöst wurde, erklärte Manley. Dies könne aber derzeit nicht abschließend bestätigt werden, da die Polizei in der Nacht noch nicht mit der Untersuchung des Tatorts beginnen konnte. Medienberichten zufolge handelt es sich bei den Verletzten um zwei Männer in den Zwanzigern.

          In der ersten März-Hälfte waren in der texanischen Hauptstadt bei der Explosion von drei Paketbomben ein Mann sowie ein Teenager getötet und zwei Frauen verletzt worden, eine von ihnen schwer. Sie ist hispanischer Abstammung, die anderen Opfer sind Afroamerikaner. Daher hält die Polizei Hassverbrechen für möglich, schließt aber auch andere Motive nicht aus. Im Gegensatz zur vierten Explosion am Sonntag waren dabei die Pakete an Türschwellen zurückgelassen worden. Das FBI und weitere Behörden setzten bis zu umgerechnet rund 93.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter aus.

          Weitere Themen

          Wie riecht ein USB-Stick?

          Datenträgerspürhunde : Wie riecht ein USB-Stick?

          Auch als Reaktion auf den Missbrauchsfall in Lügde setzt die Polizei nun Datenträgerspürhunde ein. Im Zeitalter der Digitalisierung wird das Schnüffeln nach Datenträgern bei der Aufklärung von Kriminalfällen immer wichtiger.

          Topmeldungen

          Sogenannte Fußballfans in Bulgarien, einem „der tolerantesten Länder der Welt“?

          Gegen den Hass : Die Strafen müssen weh tun

          Im Fußball hat sich ein Klima entwickelt, in dem sich Rassisten und Nazis ungeniert ausleben. Sanktionen schlugen bislang fehl. Ohne Punktabzüge und Disqualifikationen wird es nicht gehen. Aber selbst das reicht nicht.
          Wer zu den Besten in der Forschung gehören möchte, muss sich den Platz hart erkämpfen. Auch in Deutschland gibt es hierfür inzwischen Graduiertenschulen, die die Promovierenden unterstützen.

          Spitzenforschung : Wo die Promotion zur Selektion wird

          Amerikas Dominanz in der Spitzenforschung hat auch die hiesige Nachwuchsförderung kräftig umgekrempelt. Wer oben mitspielen will, muss an eine Graduiertenschule und sich von dort aus die begehrten Plätze erkämpfen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.