Hamburg :
Segler nach Kokain-Schmuggel verurteilt

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Einer der Angeklagten vor dem Prozessbeginn in Hamburg neben seinem Anwalt Oliver Wallasch.
In Hamburg wurden zwei Männer wegen Kokain-Schmuggels verurteilt. Sie hatten mit ihrer Segeljacht versucht, Rauschgift im Wert von rund 12 Millionen Euro von Surinam nach Portugal zu transportieren.

Wegen des Schmuggels von 80 Kilo Kokain aus der Karibik nach Europa sind zwei Segler in Hamburg zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Strafkammer des Landgerichts sprach am Freitag einen 50 Jahre alten Mann aus der Nähe von Mainz und seinen 41 Jahre alten Komplizen aus Wiesbaden des Besitzes und des Handels mit einer größeren Menge an Betäubungsmitteln schuldig. Der Ältere der beiden wurde zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt, der Jüngere bekam fünfeinhalb Jahre.

Die Männer hatten nach Überzeugung des Gerichts versucht, das Kokain mit einem Straßenverkaufswert von schätzungsweise zwölf Millionen Euro von Surinam nach Portugal zu schmuggeln. Die französische Marine hatte sie im Juni südöstlich von Martinique gestoppt und festgenommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Prozess fand in Hamburg statt, weil die Jacht der Männer in der Hansestadt registriert war.