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Zur Fluchthilfe gezwungen : Der Amokläufer saß auf der Rückbank

  • Aktualisiert am

Autohaus in Wendlingen: Ende eines Amoklaufs Bild: dpa

Ein 41-jähriger Mann musste den Todesschützen von Winnenden aus der Stadt bringen. Der 17-jährige Amokläufer setzte sich auf die Rückbank, fuchtelte mit seiner Pistole und zwang den Fahrer eines VW-Sharan in Richtung Tübingen zu fahren.

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          Nach dem Amoklauf von Winnenden musste ein 41-jähriger Mann den Todesschützen aus der Stadt bringen. Der 17- jährige Amokläufer setzte sich auf die Rückbank, fuchtelte mit seiner Pistole und zwang den Fahrer eines VW-Sharan in Richtung Tübingen zu fahren. Die Fahrt ging weiter nach Nürtingen und über die Bundesstraße 313 in Richtung Wendlingen, erklärte die Polizei am Mittwoch.

          Erst an einer Kontrollstelle der Polizei bei dem Autobahnkreuz Wendlingen musste der Fahrer in einer Kurve stark abbremsen und geriet auf einen Grünstreifen. Hier gelang es ihm, aus den Fängen des Amokläufers zu fliehen. Der 17-Jährige nahm ebenfalls Reißaus und lief zu einem nahegelegenen Autohaus. Dort eröffnete er sofort das Feuer und erschoss einen 46-jährigen Kunden und einen 36-jährigen Mitarbeiter des VW-Hauses, die gerade in einem Verkaufsgespräch waren (siehe: Der zweite Tatort: Mitten im Verkaufsgespräch schießt der Attentäter).

          Vor dem Gebäude habe er dann das Feuer auf mehrere ankommende Streifenwagen eröffnet. Nach einem Schusswechsel habe sich der 17-Jährige nach dem jüngsten Kenntnisstand selbst erschossen (siehe: Amoklauf in Winnenden: „Der Tod hat Einzug gehalten“).

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