https://www.faz.net/-gum-9lk00

Hintergründe unklar : Zeugen melden Massenschlägerei in Berlin

  • Aktualisiert am

Die Berliner Polizei ist zu einer Massenschlägerei unter Jugendlichen im Ortsteil Steglitz gerufen worden. Zuletzt war es vor zwei Wochen zu einer Massenschlägerei auf dem Alexanderplatz gekommen. (Archivbild) Bild: dpa

Im Berliner Ortsteil Steglitz soll eine Massenschlägerei zwischen 50 bis 100 Personen stattgefunden haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch.

          1 Min.

          Die Berliner Polizei ist zu einer Massenschlägerei unter Jugendlichen im Ortsteil Steglitz gerufen worden. Nach Angaben von Zeugen sollen daran 50 bis 100 schwarz gekleidete Menschen beteiligt gewesen sein, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Auch Baseballschläger sollen die Beteiligten dabei gehabt haben.

          Als die Beamten am Dienstagabend an der Kreuzung Berlinicke-, Albrecht- und Robert-Lück-Straße eintrafen, hatte sich die Prügelei bereits aufgelöst. Fünf mutmaßlich beteiligte Jugendliche sowie ein 25 Jahre alter Mann wurden den Angaben zufolge noch vor Ort überprüft, einer davon war leicht am Kopf verletzt. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ein. Die Hintergründe seien noch völlig unklar, sagte eine Polizeisprecherin.

          Vor knapp zwei Wochen hatte es eine Massenschlägerei von Jugendlichen und jungen Männern auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte gegeben. Diese wurde durch einen Aufruf zweier rivalisierender Youtuber im Internet ausgelöst. 400 Jugendliche und junge Männer versammelten sich, etwa 50 gingen dann laut Polizei mit Faustschlägen, Fußtritten und Pfefferspray aufeinander los. Wenige Tage später berichtete die Polizei, sie habe eine weitere Schlägerei in Köpenick verhindert, zu der sich Jugendliche verabredet hatten.

          Weitere Themen

          Eine Tote bei Schüssen an Schule

          Kalifornien : Eine Tote bei Schüssen an Schule

          In einer Schule in Santa Clarita sind eine Person getötet und mehrere Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der mutmaßliche Täter konnte kurz nach der Tat gefasst werden.

          Topmeldungen

          Muss weiter um den Starttermin als Kommissionspräsidentin bangen: Ursula von der Leyen

          Kein grünes Licht für Ungar : Von der Leyen kann noch nicht aufatmen

          Der Start von Ursula von der Leyens neuer EU-Kommission bleibt in der Schwebe: Der Kommissarkandidat aus Ungarn muss in die Nachbefragung. Und wegen Großbritanniens Weigerung, vor den Neuwahlen einen Bewerber zu nominieren, leitet Brüssel derweil ein Strafverfahren ein.
          Ort einer Tragödie: S-Bahnhof Frankenstadion in Nürnberg (Archivbild)

          Am S-Bahnsteig : Stoß mit tödlichem Ende

          Zwei Jugendliche sind in Nürnberg angeklagt, zwei Schüler ins Gleisbett geschubst zu haben. Die beiden Jungen hatten keine Chance: Den Angriff konnten sie nicht sehen – die Täter standen hinter ihnen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.