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Westfalen : Mann will versehentlich mit 30-Euro-Schein bezahlt haben

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Falsch gefälscht: Eigentlich wäre das eine 20-Euro-Blüte. Bild: dpa

Im Fall eines gefundenen 30-Euro-Scheins, der im westfälischen Dülmen Rätsel aufgab, hat sich ein Mann gemeldet: Er gab bei der Polizei an, versehentlich mit der Banknote gezahlt zu haben.

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          Nach dem Fund eines 30-Euro-Scheins im westfälischen Dülmen hat ein 41 Jahre alter Mann zugegeben, mit dem Falschgeld gezahlt zu haben. Der Dülmener meldete sich bei der Polizei und gab an, dass er am Mittwoch in dem Dülmener Supermarkt versehentlich mit dem Schein bezahlt habe. Ein Polizeisprecher sagte am Donnerstag in Coesfeld, dass die Angaben des Mannes glaubhaft seien.

          Demnach hatte der Mann den Schein vor einigen Tagen bei einem Spaziergang am Silbersee in Haltern gefunden. Er zeigte ihn seiner Frau und steckte ihn in seine Geldbörse, damit seine Kinder keinen Unsinn mit ihm machen konnten.

          Am Mittwoch griff er an der Kasse im Supermarkt unbewusst nach dem Schein und bezahlte Tabak und Blättchen für knapp unter 20 Euro. Die Kassiererin hielt den Schein zunächst für eine 20-Euro-Note und gab dem Mann entsprechend Wechselgeld. Wenig später fiel der Irrtum auf. Eine Verkäuferin sah nur noch, wie der Mann auf einem Fahrrad davon radelte.

          „Es war ihm auch ein bisschen peinlich“

          Seine Frau hörte später von dem Fall in den Medien. Der Mann meldete er sich daraufhin noch am Abend auf der Wache. Trotzdem wird nun wegen Verbreitung von Falschgeld gegen ihn ermittelt. Noch am Mittwochabend wollte der Mann den Supermarkt aufsuchen, sich entschuldigen und seine Waren bezahlen. „Es war ihm auch ein bisschen peinlich“, sagte Polizeisprecher Christoph Menke. Mit Medien wolle er nicht über den Fall sprechen.

          Der Schein sei eine Komplettfälschung, sagte der Sprecher weiter. „Er ist etwas größer, sieht ansonsten aber wie ein 20er aus.“ Das Papier fühle sich aber anders an als bei echtem Geld. Wer ihn gefertigt habe, sei offen. Der 30-Euro-Schein soll zur weiteren Untersuchung an das Landeskriminalamt nach Düsseldorf gehen.

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