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In den Vereinigten Staaten : Weniger Schießereien an Schulen

  • -Aktualisiert am

Ein Schild vor dem Central Park Mitte November 2019: In der nahe gelegenen Saugus High School hatte ein Schütze tödliche Schüsse abgegeben. Bild: dpa

Der März 2020 ist der erste März nach knapp zwei Jahrzehnten, in dem keine Schule in Amerika Opfer eines Anschlags geworden ist. Schüsse auf dem Gelände von Bildungseinrichtungen gab es trotzdem.

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          In den Vereinigten Staaten ist im März 2020 erstmals seit fast 20 Jahren im Monat März kein Anschlag auf eine Schule verübt worden. Obwohl die meisten Bildungseinrichtungen Amerikas erst Mitte des Monats wegen der Corona-Pandemie geschlossen wurden, blieben die sogenannten School Shootings aus. Nach Recherchen der „Washington Post“ erlebte Amerika zuletzt im Jahr 2002 einen März ohne Anschlag.

          Wie die Organisation Everytown for Gun Safety mitteilte, fielen aber dennoch Schüsse. Zwischen dem 1.und dem 31. März zählte die Gruppe, die Information über Waffen auf dem Campus sammelt, drei Anzeigen nach „versehentlichen Feuern“. Auf dem Gelände von Bildungseinrichtungen in Texas, New Jersey und Alabama kam es zudem zu Schusswechseln bei Treffen von Jugendlichen, die nicht als Schüler oder Studenten eingeschrieben waren. Dabei wurden zwei Personen getötet.

          In den Vereinigten Staaten kommt es immer wieder zu Anschlägen auf Schulen wie die Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland (Florida), an der vor zwei Jahren 14 Jugendliche und drei Lehrer von einem ehemaligen Schüler erschossen wurden. Neben laxen Waffengesetzen werden die Taten oft psychischen Störungen junger Schützen zugeschrieben. Da die Verbreitung des Coronavirus auch die Zahl der Waffenkäufe in die Höhe trieb, warnen Fachleute vor einer Zunahme von Schießereien an Schulen nach dem Lockdown.

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