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FAZ Plus Artikel Blutiger Bandenkrieg : Warum es in Brasilien immer wieder Tote bei Gefängnisrevolten gibt

Verzweiflung in Manaus: Angehörige vor einem der Gefängnisse in Manaus, in dem Insassen in einem Bandenkrieg zu Tode kamen. Bild: Reuters

Nicht zum ersten Mal endet eine Gefängnisrebellion mit Dutzenden Toten. In Brasiliens überfüllten Haftanstalten tobt ein blutiger Bandenkrieg.

          Wieder war der Schauplatz die Amazonasmetropole Manaus, wieder war es die Haftanstalt Anísio Jobim, wo schon vor zwei Jahren mehr als 60 Häftlinge auf brutale Weise umgebracht worden waren. Die Gefängnisrevolte am vergangenen Sonntag endete mit weniger Toten. Allerdings kam es am Montag zu weiteren Aufständen in derselben Einrichtung sowie in zwei anderen Haftanstalten in Manaus. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf insgesamt 55. Nach Angaben der Polizei sollen die meisten Opfer von anderen Häftlingen in den Gefängniszellen erwürgt worden sein. Das Sicherheitsaufgebot in den betreffenden Gefängnissen wurde erhöht, wozu auch spezialisierte Sicherheitskräfte aus Brasília angefordert wurden.

          Tjerk Brühwiller

          Freier Berichterstatter für Lateinamerika mit Sitz in São Paulo.

          Die Revolte am Sonntag brach während der Besuchszeit aus. Angehörige berichteten vom Chaos im Inneren der Haftanstalt. Draußen machten sich derweil Trauer und Fassungslosigkeit breit. Sie sind umso größer, weil es bereits das zweite derartige Massaker binnen zwei Jahren war. 2017 kam es in Manaus und wenig später im Amazonasbundesstaat Roraima zu zwei Massakern unter Häftlingen mit rund 100 Toten. Zahlreiche der Getöteten wurden damals geköpft oder verstümmelt aufgefunden.

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          Angehörige der Toten diskutieren mit Polizisten vor dem Anisio Jobim Gefängniskomplex in Manaus.

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