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Waffengewalt in Amerika : Es passiert jeden Tag

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Bild: googlemap

Und wieder beginnt die Debatte um schärfere Schusswaffengesetze in den Vereingten Staaten von vorn. Dabei finden die meisten Schießereien abseits der Weltöffentlichkeit statt – jeden Tag.

          Jeden Tag gibt es in den Vereinigten Staaten eine Schießerei, bei der mindestens vier Menschen verletzt oder getötet werden.

          Allein in diesem Jahr sind 462 Menschen bei diesen Schießereien gestorben, 1314 wurden verletzt. Das geht aus den Daten des „Shooting Trackers“ hervor, der Daten aus Medienberichten zusammenfasst. Wir haben sie in der Karte visualisiert.

          In den Vereinigten Staaten kommen auf eine Million Einwohner 28,7 Tote durch Schusswaffen jährlich. In Deutschland sind es 1,6.

          Der Anteil amerikanischer Bürger an der Weltbevölkerung beträgt 4,43 Prozent. Der Anteil Amerikas an allen zivil genutzten Schusswaffen liegt bei 42 Prozent.

          Die Schießerei in San Bernardino war allerdings grundlegend anders als bisherige Taten innerhalb der letzten zehn Jahre: Weil es mehr als einen Angreifer gab, und weil die Verdächtigen zunächst fliehen konnten.

          Zwischen 2000 und 2013 gab es nach einem Bericht des FBI lediglich in zwei von 160 Fällen mehr als einen Angreifer. Nur 25 Täter wurden nicht festgenommen, getötet oder haben sich selbst umgebracht.

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