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Juwelenraub in Dresden : Vier weitere Verdächtige nach Einbruch in Grünes Gewölbe identifiziert

  • Aktualisiert am

Die Tatverdächtigen sollen den Einbruch vorbereitet haben, indem sie den Tatort im Grünen Gewölbe vorher ausspähten und ihre Informationen an die Hauptbeschuldigten weitergaben. Bild: dpa

Im Fall des Einbruchs in das Grüne Gewölbe wurden laut Dresdner Polizei weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handele sich um Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren. Bisher sitzen fünf Hauptbeschuldigte in Untersuchungshaft.

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          Im Zusammenhang mit dem Einbruch in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden haben die Ermittler vier weitere Tatverdächtige identifiziert. Es handelt sich um vier Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren, gegen die wegen des Verdachts der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl ermittelt wird, wie die Polizei in Dresden am Donnerstag mitteilte.

          Sie sollen den Einbruch im November 2019 vorbereitet haben, indem sie den Tatort im Grünen Gewölbe einen Tag vorher ausspähten und ihre Informationen an die Hauptbeschuldigten weitergaben. Gegen die vier nun ermittelten Beschuldigten besteht den Angaben zufolge weiterhin nur ein Anfangsverdacht der Beihilfe, aber kein dringender Tatverdacht.

          Nach den Männern wurde per Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos und Videoaufnahmen gesucht. Dadurch konnten die vier nun eindeutig identifiziert werden. Wegen des Juwelendiebstahls im Grünen Gewölbe sitzen fünf Hauptbeschuldigte in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Dresden wirft ihnen schweren Bandendiebstahl und Brandstiftung vor.

          Die Einbrecher drangen Ende November 2019 durch ein Fenster in das Grüne Gewölbe im Residenzschloss der sächsischen Hauptstadt ein. Binnen wenigen Minuten stahlen sie aus einer Vitrine historischen Juwelenschmuck aus dem 18. Jahrhundert von großem Wert. Anschließend flohen sie mit einem Auto, das sie später in Brand setzten. Der Coup löste international große Aufmerksamkeit aus. Eine Sonderkommission ermittelt seitdem. Die Juwelen wurden bislang nicht gefunden.

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