https://www.faz.net/-gum-99fvp

Nach Bluttat : Polizei nimmt Todesschützen von Nashville fest

  • Aktualisiert am

Erst hatte der 29-jährige Mann vier Menschen in einem Restaurant erschossen – danach war er geflohen. Bild: EPA

Der Mann, der in der Nacht zum Sonntag vier Menschen in einem Restaurant in Nashville erschossen hat, wurde festgenommen. Das Motiv des Täters ist weiterhin unklar.

          1 Min.

          Die Polizei hat den Todesschützen von Nashville im amerikanischen Bundesstaat Tennessee festgenommen. Der 29 Jahre alte Mann hatte in einem Restaurant der Kette Waffle House vier Menschen erschossen und war dann geflüchtet. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Ein Passant hatte sich dem Schützen wagemutig entgegengeworfen und ihm die Waffen entrissen. Präsident Donald Trump würdigte den Mut des Mannes, wie seine Sprecherin Sarah Sanders am Montag erklärte.

          Der Todesschütze aus dem Staat Illinois war in der Nacht zum Sonntag mit einem Pickup-Truck vor dem Restaurant vorgefahren und hatte das Feuer eröffnet. Er flüchtete zu Fuß. Das Motiv für die Tat blieb zunächst völlig unklar.

          Die Tat hatte in der Gegend um Nashville Panik ausgelöst. Die meisten Schulen schlossen oder sagte zumindest ihre Nachmittagsprogramme ab, da der Täter noch auf der Flucht war.

          Nach Zeugenaussagen soll der Mann eine Art Sturmgewehr im Stil des berüchtigten AR-15 benutzt haben. Für den Erwerb der halbautomatischen Waffe, die zuletzt bei mehreren Aufsehen erregenden Verbrechen in den Vereinigten Staaten genutzt worden war, bedarf es in Tennessee keiner Lizenz.

          Weitere Themen

          Historiker wollte Leiche von Freundin in Fluss versenken

          Sankt Petersburg : Historiker wollte Leiche von Freundin in Fluss versenken

          Retter ziehen am Wochenende einen betrunkenen Historiker aus der Mojka – mit Leichenteilen im Rucksack. Er war schon vorher als gewaltbereit bekannt. Die Tat ist ein Beispiel für ein verbreitetes Problem in Russland: Gewalt gegen Frauen.

          Topmeldungen

          Altersvorsorge : Rentenpolitik ohne Kompass

          Die Koalition lobt die Grundrente als einen „sozialpolitischen Meilenstein“. Die Wahrheit ist: Die Grundrente wird weder das Vertrauen in den Generationenvertrag stärken, noch taugt sie als Konzept gegen Altersarmut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.