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Verschwundenes Ehepaar : Leichnam von Peter N. geborgen

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Auf dem Fluss Etsch: Suche nach den Vermissten im Februar Bild: dpa

Peter N. war Anfang Januar gemeinsam mit seiner 68 Jahre alten Ehefrau Laura P. spurlos verschwunden. Jetzt ist seine Leiche gefunden worden. Der Sohn hat die Tötung seiner Eltern gestanden.

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          Nach monatelanger Suche ist am Dienstagmittag nahe Trient die Leiche des seit Anfang Januar vermissten Bozeners Peter N. aus der Etsch geborgen worden. Ein Spaziergänger hatte die Leiche im Ufergewächs entdeckt. Schon kurze Zeit nach der Bergung des Leichnams wurde bestätigt, dass es sich bei dem Toten um den 63 Jahre alten Peter N. handelt, der am 4. Januar gemeinsam mit seiner 68 Jahre alten Ehefrau Laura P. spurlos verschwunden war. Der Leichnam wurde von der Tochter Madè N. anhand der Armbanduhr identifiziert. Eine DNA-Analyse der Gerichtsmediziner steht noch aus.

          Die Leiche von Laura P. war Anfang Februar weiter flussaufwärts in der Etsch entdeckt worden. Durch widersprüchliche Aussagen geriet schon kurz nach dem Verschwinden der Eheleute deren Sohn Benno N. ins Visier der Ermittler. Nach längerem Leugnen gestand der 30 Jahre alte Mann im März, seine Eltern in der gemeinsamen Wohnung mit einem Kletterseil stranguliert und die Leichen von einer Brücke nahe Bozen in die Etsch geworfen zu haben. Das Gericht in Bozen hat Psychiater damit beauftragt, Gutachten über eine möglicherweise verminderte Schuldfähigkeit von Benno N. zu erstellen.

          Der Elternmord hat weit über die Grenzen Südtirols hinaus Aufmerksamkeit erregt. Benno N.s Schwester Madè und weitere Verwandte sollen nach Medienberichten in den vergangenen Jahren eine graduelle Persönlichkeitsveränderung bei Benno N. beobachtet und diese mit der häufigen Einnahme von Anabolika in Verbindung gebracht haben.

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