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Vergewaltigungsvorwürfe : Prozess gegen Danny Masterson endet vorerst ohne Ergebnis

  • Aktualisiert am

US-Schauspieler Danny Masterson. Bild: AP

Die Geschworenen konnten sich auf eine Entscheidung einigen. In dem Prozess ging es um Vergewaltigungsvorwürfe mehrerer Frauen gegen den Schauspieler.

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          Der Vergewaltigungsprozess gegen den amerikanischen Schauspieler und Scientologen Danny Masterson ist vorerst ohne Urteil zu Ende gegangen. Die Vorsitzende Richterin Charlaine Olmedo erklärte am Mittwoch einen Fehlprozess, nachdem sich die Geschworenen während der sechs Tage langen Beratungen nicht auf eine Entscheidung einigen konnten.

          Ob Masterson, der in den Jahren 1998 bis 2006 mit Mila Kunis und Ashton Kutcher die Sitcom „Die Wilden Siebziger“ drehte, ein zweites Verfahren vor Gericht in Los Angeles erwartet, soll Ende März geklärt werden.

          Der 46 Jahre alte Schauspieler war vor zweieinhalb Jahren verhaftet worden. Nach Strafanzeigen mehrerer Frauen, die angaben, bei Treffen in Mastersons Haus von ihm betäubt und sexuell missbraucht worden zu sein, hatte das Los Angeles Police Department fast drei Jahre lang ermittelt. Wie die Verteidigung den Zeuginnen während des fünfwöchigen Prozesses vorwarf, sollen sie die Vorwürfe aber erfunden haben. Zudem hätten sich die mutmaßlichen Opfer abgesprochen und die Schilderungen der behaupteten Vergewaltigungen wiederholt geändert.

          Während der Verhandlung hatten die Zeuginnen, zur Zeit der mutmaßlichen Übergriffe vor etwa 20 Jahren wie Masterson Scientologen, auch Vorwürfe gegen die umstrittene Glaubensgemeinschaft erhoben. Die vor fast 70 Jahren gegründete Organisation habe sie immer wieder bedroht und zum Schweigen gebracht.

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