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Täter gibt auf : Sechs verletzte Polizisten bei Schießerei in Philadelphia

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Polizisten stehen Wache in der Nähe des Tatortes in der Stadt Philadelphia. Bild: dpa

Kugelhagel, Belagerung durch Spezialeinheiten – erst nach stundenlangem Schusswechsel ergibt sich ein Mann den Beamten. Der Einsatz hatte wegen eines Drogenvergehens begonnen.

          Nach stundenlanger Belagerung durch ein starkes Polizeiaufgebot und einem steten Schusswechsel hat ein Bewaffneter in der amerikanischen Ostküstenstadt Philadelphia in der Nacht zum Donnerstag aufgegeben. Der Mann hatte bei einer Polizeiaktion am Mittwoch das Feuer auf die Beamten eröffnet und dabei sechs Polizisten verletzt. Weitere drei Beamte verletzten sich, als sie vor dem Kugelhagel Deckung suchten.

          Der Sender CBS News berichtete unter Berufung auf einen Polizeivertreter, die Beamten seien zunächst wegen „Drogen-Aktivitäten“ gerufen worden. Dann habe die Schießerei begonnen.

          Der polizeibekannte Mann verschanzte sich und lieferte sich über Stunden hinweg einen Schusswechsel mit der Polizei. Fernsehbilder zeigten, wie der Mann in der Nacht aufgab und mit erhobenen Händen aus dem Haus kam.

          Großeinsatz der Polizei

          Die Polizei hatte das Gelände im Stadtteil Nicetown-Tioga der Großstadt im Bundesstaat Pennsylvania mit einem Großaufgebot umstellt und weiträumig abgeriegelt. Menschen wurden über Twitter davor gewarnt, sich dem Tatort zu nähern.

          Fernsehbilder zeigten den Großeinsatz der Polizei, darunter auch schwer bewaffnete Spezialkräfte in Schutzkleidung. Die verletzten Beamten konnten das Krankenhaus nach kurzer Behandlung wieder verlassen, berichteten amerikanische Medien.

          Das Weiße Haus teilte mit, Präsident Donald Trump sei unterrichtet worden und beobachte die Situation. Trump verbringt die Woche in einem seiner Golfklubs im Bundesstaat New Jersey.

          Die Vereinigten Staaten stehen derzeit unter dem Eindruck von zwei Schusswaffenangriffen, bei denen Anfang August dutzende Menschen getötet worden waren. Bei einer offenbar rassistisch motivierten Attacke im texanischen El Paso an der Grenze zu Mexiko hatte ein 21 Jahre alter Weißer 22 Menschen erschossen. Kurz darauf tötete ein 24-Jähriger in Dayton im Bundesstaat Ohio neun Menschen, bevor er von der Polizei erschossen wurde.

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