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Ungeklärte Flugzeugentführung : Was passierte mit D. B. Cooper?

  • -Aktualisiert am

Wanted: Phantombild des jungen „D.B. Cooper“ Bild: ASSOCIATED PRESS

Vor 50 Jahren sprang ein Flugzeugentführer aus einem Flugzeug und ward nie mehr gesehen. Das FBI hat den Fall geschlossen, doch Hobbyermittler suchen bis heute nach dem mysteriösen Täter.

          3 Min.

          Wahrscheinlich ist D. B. Cooper längst tot. Die Stewardess Florence Schaffner, die dem Flugzeugentführer am 24. November 1971 noch zwei Gläser Whiskey servierte, bevor er an einem Fallschirm über dem Nordwesten der Vereinigten Staaten in die Nacht sprang, beschrieb ihn der amerikanischen Bundespolizei FBI damals als einen höflichen, gepflegten Mittvierziger. Falls D. B. Cooper den Sprung also überlebt hat, wäre er heute etwa 95 Jahre alt – oder, mit Blick auf die durchschnittliche Lebenserwartung, längst eines natürlichen Todes gestorben.

          Auf dem Flug von Portland nach ­Se­attle hatte der rätselhafte Passagier der Stewardess Schaffner einen Zettel zugesteckt: „Fräulein, ich habe eine Bombe und hätte gern, dass Sie sich zu mir setzen.“ Mit der Notiz begann die einzige bis heute un­geklärte Flugzeugentführung Amerikas. D. B. Cooper, wie der Entführer später in den amerikanischen Zeitungen hieß, verlangte 200.000 Dollar und vier Fallschirme. Bei einer Zwischenlandung auf dem Flughafen Seattle-Tacoma ließ er die Passagiere aus der Maschine der Fluggesellschaft Northwest Orient aussteigen und nahm den Koffer mit dem Lösegeld entgegen. Dann wies er den Piloten an, nach Mexiko-Stadt zu fliegen.

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