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Mordkommission ermittelt : Anschlag mit Gullydeckeln auf Regionalbahn

  • Aktualisiert am

Die Mordkommission ermittelt, nachdem Unbekannte einen Anschlag auf eine Regionalbahn verübt haben (Symbolbild). Bild: dpa

Die Gullydeckel hingen an Seilen, und waren auf die Höhe der Fahrerkabine herabgelassen. Nur dank eigenem Geschick wurde der Lokführer bei dem Anschlag nicht getroffen.

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          Unbekannte haben am Samstagmorgen einen Anschlag auf einen Regionalzug in Nordrhein-Westfalen verübt. Wie die Polizei in Hagen und die Staatsanwaltschaft in Siegen mitteilten, seilten sie nach ersten Ermittlungen gegen 06.25 Uhr mehrere Gullydeckel von einer Brücke in Bad Berleburg bis auf Höhe der Fahrerkabine ab. Der Lokführer wurde leicht verletzt, die zuständige Mordkommission nahm Ermittlungen wegen versuchten Mordes auf.

          Die Gullydeckel durchschlugen laut der gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft die Frontscheibe des Zuges der Hessischen Landesbahn, der sich auf einer Leerfahrt ohne Fahrgäste befand. Nur einer instinktiv richtigen Reaktion des 49 Jahre alten Lokführers sei es zu verdanken, dass dieser nicht schwer verletzt oder getötet worden sei. In der Nacht zum Freitag waren den Angaben zufolge in der Stadt Hilchenbach westlich vom Tatort vier Gullydeckel gestohlen worden. Die Zugstrecke führt von Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen über Siegen nach Altenkirchen in Rheinland-Pfalz. Die Ermittler suchen jetzt nach Zeugen, die den Diebstahl beobachtet haben. Gleichzeitig wurden intensiv Spuren am Tatort gesichert.

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