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Fahrdienst-Vermittler : Uber-Fahrer soll siebzehn Jahre altes Mädchen vergewaltigt haben

  • Aktualisiert am

Sicher von A nach B?: Vorfälle bei privaten Fahrdiensten wie Uber häufen sich weiter. (Symbolbild) Bild: dpa

Ein Fahrer der privaten Fahrdienst-Vermittlung Uber soll in Australien eine Teenagerin sexuell missbraucht haben. Es ist nicht der erste Zwischenfall dieser Art in der Branche.

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          Wegen der Vergewaltigung einer 17-Jährigen ist in Australien ein Fahrer des privaten Fahrdienstes Uber festgenommen worden. Der 37 Jahre alte Mann aus Sydney steht nach Polizeiangaben unter Verdacht, die Jugendliche sexuell missbraucht zu haben, nachdem sie auf dem Rücksitz eingeschlafen war. Die 17-Jährige hatte den Fahrdienst zusammen mit zwei Freundinnen bestellt. Die anderen beiden stiegen früher aus, sodass sie am Schluss mit dem Fahrer allein war.

          Der Mann ist inzwischen gegen eine Kaution wieder auf freiem Fuß. Bis zum mutmaßlichen Prozessbeginn im Oktober darf er nicht mehr als Fahrer arbeiten. Die australische Uber-Zentrale versprach, eng mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Dem 37-Jährigen sei der Zugang zur Uber-App sofort gesperrt worden. Im vergangenen Jahr war ein anderer Fahrer in Sydney wegen ähnlicher Vorwürfe zu sechs Jahren Haft verurteilt worden.

          Nicht nur bei Uber waren in jüngster Vergangenheit Gewaltverbrechen von Fahrern an die Öffentlichkeit gelangt. Erst vor kurzem stellte der chinesische Uber-Konkurrent Didi Chuxing sein Angebot nach dem mutmaßlichen Mord an einer Passagierin bis auf Weiteres landesweit ein. Der siebenundzwanzigjährige Angeklagte habe der Polizei zufolge gestanden, eine 20 Jahre alte Passagierin vergewaltigt und getötet zu haben. Bereits im Mai war eine Passagierin von einem Didi Chuxing-Fahrer ermordet worden.

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