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Tödliche Raserei am Kadewe : Haftbefehl wegen Totschlags nach Autorennen

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Die gesperrte Tauentzienstraße nach dem illegalen Autorennen am 1. Februar. Einen Monat später ist einer der Raser verhaftet worden. Bild: dpa

Einen Monat nach dem illegalen Autorennen vor dem Kadewe ist einer der Raser wegen Totschlags verhaftet worden. Er war gegen ein Auto gefahren, der 69 Jahre alte Fahrer starb durch die Wucht des Aufpralls.

          Einen Monat nach dem illegalen Autorennen mit einem Toten am Berliner Luxuskaufhaus Kadewe ist gegen einen der Raser Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Zielfahnder der Polizei verhafteten den 27 Jahre alten Mann am Dienstagmittag in Moabit, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der mutmaßliche Todesfahrer stehe unter dem Verdacht, bei der Raserei „billigend in Kauf genommen zu haben, dass eine Person zu Tode kommen könnte“.

          Die beiden Sportwagenfahrer sollen mit „weit über 100 Stundenkilometern“ gefahren sein. Das Auto des 69 Jahre alten Unfallopfers sei „durch die Wucht des seitlichen Aufpralls circa 70 Meter weit in Richtung Wittenbergplatz geschleudert“ worden. Die beiden Fahrer wurden nach dem Autorennen am 1. Februar festgenommen, aber kurz darauf wieder freigelassen.

          Für Totschlag liegt die Strafe bei mindestens fünf Jahren Gefängnis. Der Strafrahmen für fahrlässige Tötung, wie der Vorwurf häufig bei tödlichen Verkehrsunfällen lautet, bewegt sich zwischen Geldstrafen, Bewährungsstrafen und Gefängnis bis zu fünf Jahren.

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