https://www.faz.net/-gum-9wjuz

Täter flüchtig : Mann am Berliner Tempodrom erschossen

  • Aktualisiert am

Vor dem Tempodrom in Berlin-Kreuzberg wurde eine Person erschossen. Bild: dpa

Mitten in Berlin wird ein Mensch erschossen und vier weitere werden verletzt. Die Täter sind auf der Flucht – die Hintergründe bislang unklar.

          1 Min.

          Bei dem vor dem Tempodrom in Berlin-Kreuzberg Erschossenen handelt es sich um einen 42 Jahre alten Mann. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, einige davon schwer, wie die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, Mona Lorenz, am Samstagmorgen sagte.

          Die Hintergründe der Tat seien noch immer vollkommen unklar, so Lorenz. Die Polizei war am Freitagabend mit einem Großaufgebot im Einsatz. Es könne, sagte Lorenz, noch immer nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob es mehrere Täter gab oder nur einen. Er oder sie sind laut Lorenz weiterhin flüchtig, eine Mordkommission ermittle mit Hochdruck.

          Der Tatort befindet sich nahe des Tempodroms in der Möckernstraße, einer Veranstaltungshalle in der Berliner Innenstadt. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Wie die „Morgenpost“ berichtete, waren etwa 200 Beamte am Tatort. Die Polizei sicherte mit Maschinenpistolen das Gebiet. Die 3000 Besucher im Tempodrom wurden aus dem Gebäude gebracht. Panik herrschte nicht, wie ein dpa-Reporter berichtete. Polizeikräfte durchsuchten die umliegenden Grünanlagen. Mordkommission und Kriminaltechnik waren vor Ort. Nach Informationen des „Tagespiegels“ war der Einsatz der Feuerwehr wenige Minuten nach Mitternacht beendet. Die Leiche des Getöteten soll noch am Samstag obduziert werden.

          Im Tempodrom stand am Abend eine türkische Comedyshow auf dem Programm. Ob die Bluttat damit in einem Zusammenhang steht, war auch am Samstag noch unklar.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          An der Börse fallen die Kurse auf breiter Front.

          Neue Wirtschaftswelt : Jenseits des Virus

          Die Menschen müssen lernen, sich in einer Welt mit niedrigem Wachstum, niedriger Inflation und niedrigen Zinsen zurecht zu finden – ganz unabhängig vom Coronavirus.
          Infektionsherd? Das Uni-Klinikum Eppendorf in Hamburg

          Coronavirus : Man kann nicht vorsichtig genug sein

          Die Deutschen decken sich mit Lebensmitteln ein – aus Sorge, dass sie in Quarantäne müssen. Auch die Bahn und die Bundeswehr bereiten sich auf eine mögliche Epidemie vor.
          Futuristisch und von Samstag an kostenlos nutzbar: eine Straßenbahn in Luxemburg

          Luxenburg : Erstes Land der Welt führt kostenlosen ÖPNV ein

          Wer von morgen an in Luxemburg in einen Bus oder eine Bahn steigt, muss nichts mehr zahlen. Das kleine Großherzogtum will damit Vorreiter bei der Verkehrswende werden. Kostenpunkt: 41 Millionen Euro im Jahr.
          Die Berliner Krzysztof Piatek (links) und Dodi Lukebakio im Zweikampf mit Düsseldorfs Adam Bodzek

          3:3 in Düsseldorf : Hertha holt Punkt bei der Fortuna

          Mit drei Toren liegt Hertha zur Pause in Düsseldorf zurück. Doch in einer wilden Schlussphase holt Berlin den Rückstand auf – und hat sogar noch die Chance auf den Siegtreffer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.