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Unter den Rock gefasst : Taylor Swift gewinnt Prozess wegen sexueller Belästigung

  • Aktualisiert am

Taylor Swift bei einem Auftritt in Texas vergangenen Februar. Bild: dpa

Im „Grabsch-Prozess“ gegen einen ehemaligen Radiomoderator hat Sängerin Taylor Swift Recht bekommen. Die Entschädigung fällt nur symbolisch aus. Das wollte sie so.

          Taylor Swift hat in dem Grabsch-Prozess gegen den früheren Radio-DJ David Mueller einen Sieg errungen. Nach vierstündigen Beratungen stellten sich die acht Geschworenen am Montag auf die Seite der amerikanischen Sängerin, wie der Sender CNN berichtete. Mueller muss Swift als Entschädigung einen symbolischen Betrag in Höhe von einem Dollar zahlen.

          Der Disput drehte sich um einen Vorfall bei einem Fototermin im Juni 2013, bei dem Mueller der heute 27 Jahre alten Sängerin unter den Rock gegriffen haben soll. Der DJ, der die Grabschvorwürfe abstritt, hatte damals seinen Job bei einem Radiosender verloren. In seiner Klage gegen Swift und ihr Team behauptete er, deren Anschuldigungen hätten zu der Kündigung geführt. Swift konterte mit einer Gegenklage wegen sexueller Belästigung.

          Die Sängerin pochte nur auf eine symbolische Entschädigung. Ihrem Anwalt zufolge wollte sie allen Frauen zeigen, dass man sich gegen sexuellen Missbrauch wehren kann. Mueller wiederum hatte eine Millionenentschädigung verlangt.

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