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Entscheidung des Supreme Court : Lisa Montgomery in Amerika hingerichtet

  • Aktualisiert am

Protest gegen die Hinrichtung in Terre Haute Bild: Reuters

Nachdem der Supreme Court den letzten Einspruch abgewiesen hat, wurde Lisa Montgomery in Indiana hingerichtet. Sie ist seit 1953 die erste Frau, die nach einer Verurteilung auf Bundesebene in den Vereinigten Staaten exekutiert wurde.

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          Lisa Montgomery wurde um 1:31 Uhr Ortszeit im Bundesgefängnis von Terre Haute in Indiana hingerichtet. Das berichtet der amerikanische Nachrichtensender CNN. Die Hinrichtung war zunächst ausgesetzt worden. Ein Bundesgericht in Indiana begründete die Entscheidung am Montag mit psychischen Störungen der Zweiundfünfzigjährigen. Montgomery sei nicht in der Lage die geplante Hinrichtung als Folge ihrer Tat zu verstehen. Ein Berufungsgericht hob die Entscheidung einen Tag später jedoch auf. Der Supreme Court in Washington gab am Mittwoch schließlich den Behörden Recht.

          Montgomery hatte im Dezember 2004 in Missouri eine schwangere Hundezüchterin erdrosselte und ihr einen acht Monate alten Fötus aus dem Bauch geschnitten. Einen Tag nach der Tat wurde sie in ihrem Haus in Skidmore rund 250 Kilometer vom Tatort entfernt festgenommen. Das geraubte Baby, das die grausige Tat überlebte, hatte sie bei sich. Vor ihrem Geständnis erzählte sie der Polizei und ihrem Mann, dass sie das Mädchen selbst zur Welt gebracht habe. Sie wurde im Jahr 2007 zum Tod verurteilt.

          Montgomery ist seit fast 70 Jahren die erste Frau, die nach einer Verurteilung auf Bundesebene in den Vereinigten Staaten hingerichtet wurde. Nach 17 Jahren hatte Präsident Donald Trump Exekutionen auf Bundesebene im vergangenen Sommer wiederaufgenommen. Die Regierung des Republikaners ließ seitdem zehn zum Tode Verurteilte exekutieren. Ein Gnadengesuch von Montgomerys Anwälten ignorierte er.

          Neben Montgomery sind im Bundesgefängnis von Terre Haute für diese Woche auch die Hinrichtungen der Mörder Cory Johnson und Dustin John Higgs geplant. Die Anwälte der beiden Todeskandidaten beantragten inzwischen ebenfalls eine Aussetzung.      

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