https://www.faz.net/-gum-9u7rw

Stuttgart : Tatverdächtiger gesteht tödliche Messerattacke auf Frau

  • Aktualisiert am

In der Forststraße im Stuttgarter Westen wurde am Sonntag eine Frau niedergestochen. Bild: dpa

Auf offener Straße ist in Stuttgart am Sonntagnachmittag eine 77 Jahre alte Frau mit einem Messer tödlich angegriffen worden. Ermittler erkennen Anzeichen einer psychischen Störung bei dem polizeibekannten Mann.

          1 Min.

          Nach der tödlichen Messerattacke auf eine 77 Jahre alte Frau auf offener Straße in Stuttgart hat der festgenommene Verdächtige die Tat gestanden. Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in der baden-württembergischen Hauptstadt am Montag mit. Bei der Vernehmung des 37 Jahre alten Stuttgarters ergaben sich demnach Hinweise auf eine psychische Krankheit.

          Der Mann hatte am Sonntag gegen 12.30 Uhr im belebten Stuttgarter Westen auf die Frau eingestochen und sie lebensgefährlich verletzt. Kurz nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus erlag sie ihren Verletzungen. Der mutmaßliche Täter wurde noch in der Nähe des Tatorts festgenommen.

          Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei traf der Tatverdächtige zufällig auf sein Opfer. Hinweise auf einen vorangegangenen Streit lagen nicht vor. Der Täter war bereits früher wegen verschiedener Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Er sollte am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.

          Weitere Themen

          Autokorso statt Menschenmenge am Unabhängigkeitstag

          Corona-Infektionen in Amerika : Autokorso statt Menschenmenge am Unabhängigkeitstag

          Der Unabhängigkeitstag wurde in diesem Jahr zurückhaltend gefeiert, denn in den Vereinigten Staaten steigen die Infektionszahlen weiter stark an. Betroffen sind vor allem jüngere Menschen, aber auch zu den vielen Toten unter den älteren Infizierten gibt es erste Untersuchungen.

          Topmeldungen

          Ein provisorisches Krankenhaus für die Corona-Infizierten in der Stadt Lleida.

          Corona- und Wirtschaftskrise : Spaniens Kampf ums Überleben

          Das südeuropäische Land muss wegen des heftigsten Corona-Ausbruchs seit der Öffnung neue Ausgangssperren verhängen. Und auch wirtschaftlich sieht es düster aus: Ministerpräsident Sánchez kämpft um die Kredite und Zuschüsse der EU.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.