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Fall Susanna F. : SPD fordert strengere Kontrollen am Flughafen

  • Aktualisiert am

Passkontrollen werden an deutschen Flughäfen auch durch die Bundespolizei vorgenommen. Die SPD fordert einen Abgleich der Papiere mit den Bordkarten. Bild: dpa

Der mutmaßliche Mörder von Susanna F. hat sich vor seiner Verhaftung zunächst ins Ausland abgesetzt – obwohl seine Bordkarte nicht mit seinen Ausweispapieren übereinstimmte. Die SPD will nun zusätzliche Kontrollen.

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          Nach dem Mord an der 14 Jahre alten Susanna F. aus Wiesbaden will die SPD laut einem „Spiegel“-Bericht nun Fluggesellschaften in die Pflicht nehmen. Demnach sollen Fluggesellschaften künftig nicht nur die Bordkarten ihrer Passagiere kontrollieren, sondern auch deren Ausweispapiere. Im Fall Susanna F. gelang es dem mutmaßlichen Täter Ali B., von Deutschland aus in die Türkei zu reisen, obwohl die Namen auf Ausweispapieren und Bordkarte nicht übereinstimmten.

          Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Burkhard Lischka, sagte dem „Spiegel“: „Flugzeuge sind hochsensible Sicherheitsbereiche, es muss daher im Interesse der Fluggesellschaften sein zu wissen, wer sich tatsächlich an Bord befindet.“ Er halte die Regelung, die Papiere miteinander abzugleichen, daher für längst überfällig.

          Ein Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags führt dem „Spiegel“ zufolge zwei Möglichkeiten der Kontrolle an. Demnach könnte auch die Bundespolizei den Abgleich von Ausweispapieren und Bordkarten übernehmen.

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