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Unterlassungserklärung : Farid Bang gibt im Streit mit Alice Weidel bei

  • Aktualisiert am

Hat sich durchgesetzt: AfD-Vorsitzende Alice Weidel (Aufnahme am 16. Mai im Bundestag) Bild: AFP

In einem Video hatte er AfD-Politikerin Alice Weidel unter anderem als „Nazi-Bitch“ beschimpft. Jetzt hat Skandal-Rapper Farid Bang eine Unterlassungserklärung unterzeichnet.

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          Im Streit mit der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel hat der Rapper Farid Bang (bürgerlich: Farid Hamed El Abdellaoui) jetzt beigegeben und eine Unterlassungserklärung unterzeichnet. Nachdem seine Plattenfirma ihn nach dem Skandal um antisemitische Entgleisungen („Mein Körper definierter als der von Auschwitz-Insassen“) entlassen und der Musikpreis „Echo“ wegen der kontroversen Verleihung an ihn abgeschafft wurde, hatte er in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai auf Instagram und Facebook einen kurzen Ausschnitt aus einem neuen Song veröffentlicht. Dazu schrieb der 31-Jährige: „Hier nochmal ne kleine Kostprobe zu Killa 2018.“

          In dem 20 Sekunden langen Videoausschnitt ist zu hören, wie er die AfD-Politikerin Alice Weidel als „Nazi-Bitch“ und „Nutte“ bezeichnet und ihr damit droht, ihr das Nasenbein zu brechen. Wörtlich heißt es: „Brech’ Alice Weidel ihr Nasenbein, es wird zu gravierend. Und wenn mein Haken trifft, kann die Nazi-Bitch ihren Namen nicht mehr buchstabieren. (Bitch) Nutte du weißt, die Polizei findet dich in der U-Bahn liegend, weil du mir den Pass abnehmen wolltest wie beim Fußballspiel.“ Weidel hatte zuvor getwittert, Bang sei „nichts weiter als ein asozialer Marokkaner“. So heißt ein Song von Bang („asozialer Marokkaner“).

          Weidel hatte den Text zunächst nicht kommentieren wollen, dann aber durch ihren Rechtsanwalt juristische Schritte gegen Bang prüfen lassen. Sowohl Facebook als auch Instagram hatten das Video dann auf dessen Aufforderung hin gelöscht.

          Neben der Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung versprach Bang nun die Zahlung einer Vertragsstrafe, sollte er die streitigen Äußerungen abermals machen oder verbreiten. Die Kosten für die Abmahnung in Höhe von mehreren tausend Euro wird Bang ebenfalls zu übernehmen haben. Auch eine Strafanzeige gegen Bang sei inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, seinem Wohnsitz, gestellt worden.

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