Schwerpunkt in Berlin :
Bundesweite Razzien gegen Scheinehen

Lesezeit: 2 Min.
Der Staatsanwaltschaft Berlin, die seit November 2016 in den Fällen ermittelt, sind mehr als 70 Fälle bekannt.
Portugiesinnen sollen ihre Namen für Scheinehen mit Nigerianern hergegeben haben, damit diese eine EU-Aufenthaltskarte bekommen. Nun gab es Durchsuchungen – eine auch in Frankfurt.

Die Polizei ist in mehreren Bundesländern mit Razzien gegen Scheinehen vorgegangen. Allein in Berlin wurden am Dienstagmorgen 41 Wohnungen und andere Räume durchsucht. 400 Polizisten waren insgesamt im Einsatz, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Im Visier der Ermittler stehen Männer aus Nigeria, die durch Scheinehen mit Frauen aus Portugal Aufenthaltserlaubnisse für die EU erhalten haben sollen. Die Bundespolizei sprach von bislang mindestens 70 bekannten Fällen. Es könnten aber noch mehr werden. Zuvor hatten „Bild“ und „B.Z.“ darüber berichtet.

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