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Inlandsgeheimdienst ermittelt : Offenbar Brandanschlag auf große Moschee in Schweden

  • Aktualisiert am

Die Imam-Ali-Moschee in Järfälla ist nach einem Brand teilweise zerstört. Bild: dpa

Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich mehrere Menschen in der größten schiitischen Moschee Schwedens aufgehalten haben. Es wäre nicht der erste Anschlag auf eine Moschee in dem Land.

          In Schweden ist in der Nacht zu Montag eine Moschee in Flammen aufgegangen. Die Polizei geht von einem Brandanschlag aus, wie lokale Medien berichteten. Zum Zeitpunkt des Brandes sollen sich mehrere Menschen in dem Gebäude aufgehalten haben, verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Ein Teil der Moschee in einem Vorort der Hauptstadt Stockholm wurde zerstört.

          Das Feuer sei an der Außenfassade ausgebrochen, und der Schaden lasse darauf schließen, dass es absichtlich gelegt worden sei, hieß es. In dem Fall ermittle der der Inlandsgeheimdienst Säpo.

          Den Medienberichten zufolge handelt es sich um die größte schiitische Moschee Schwedens. Ein Sprecher der Moschee sagte dem Fernsehsender SVT, die Mitglieder der muslimischen Gemeinde seien sehr besorgt. Er selbst sei erschrocken und traurig. In den vergangenen Jahren hatte es in dem skandinavischen Land wiederholt Brandanschläge auf Moscheen gegeben. Tausende Menschen hatten daraufhin gegen die wachsende Gewalt protestiert und sich mit den in Schweden lebenden Muslimen solidarisch erklärt.

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