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Schweden : Mehrere Verletzte bei mutmaßlichen Schüssen in Kristianstad

  • Aktualisiert am

Die schwedische Polizei in Kristianstad riegelte die Tatorte großflächig ab. Bild: EPA

In Südschweden ist es offenbar zu mehreren Schüssen gekommen. Die Polizei entdeckte in Kristianstad zwei schwer verletzte Personen. Die Hintergründe sind noch unklar.

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          Eine Frau und zwei Männer sind bei Schüssen in einer südschwedischen Kleinstadt schwer verletzt worden. Nachdem sie am Dienstagnachmittag in der Stadt Kristianstad im Freien von Schüssen getroffen worden seien, seien sie an verschiedenen Orten in Tatortnähe verletzt aufgefunden worden, teilte die zuständige schwedische Polizei mit.

          Die Schwerverletzten wurden im Krankenhaus behandelt. Nach Angaben der Region Skåne handelte es sich um eine Frau im Alter von 60 bis 70 sowie zwei Männer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Umstände des Vorfalls blieben bis zum Abend unklar. Nach Angaben der Polizei waren bereits am Montagabend mutmaßlich Schüsse in Kristianstad gefallen. Am Tatort wurden aber nur Hinweise auf Schüsse entdeckt, keine verletzten Personen. Ein Polizeisprecher sagte allerdings, dass nicht ausgeschlossen wird, dass es weitere Schwerverletzte gibt.

          Drei Männer wurden unter dem Verdacht des versuchten Mordes am Abend festgenommen – nach Informationen der Zeitung Expressen handelte es sich dabei um drei minderjährige Teenager.

          Die Polizei sperrte derweil das Wohngebiet als auch das Stadtzentrum Gamlegården ab. Nach Angaben der lokalen Zeitung Kristiansbladet habe außerdem das Krankenhaus der Stadt seine Eingänge geschlossen und dort Sicherheitskräfte aufgestellt.

          Kristianstad liegt knapp 100 Kilometer nordöstlich von Malmö. Schweden hat seit längerem mit Gewalttaten zwischen rivalisierenden Gangs zu kämpfen. Vor allem in den größeren Städten Stockholm, Göteborg und Malmö, aber auch an vielen anderen Orten des Landes ist es in den vergangenen Monaten und Jahren zu Schüssen und vorsätzlich herbeigeführten Explosionen gekommen. Das Viertel Gamlegården in Kristianstad gilt aus Sicht der Polizei als ein „gefährliches“ Gebiet, da dort eine hohe Arbeitslosigkeit und ein hoher Anteil an Kriminalität herrsche.

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