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Überfall in Los Angeles : 21 Jahre Haft für Schuss auf Lady Gagas Hundesitter

  • Aktualisiert am

Sängerin Lady Gaga. Bild: AFP

Der 20 Jahre alte Mann hatte im Februar 2021 den Hundesitter von Sängerin Lady Gaga angeschossen. Im August wurden bereits zwei seiner Komplizen zu Gefängnisstrafen verurteilt.

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          Nach dem Diebstahl von Lady Gagas Fanzösischen Bulldoggen, bei dem im vergangenen Jahr auch der Hundesitter Ryan Fischer angeschossen wurde, ist der Schütze zu 21 Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft des Bezirks Los Angeles am Montag mitteilte, hatte James Howard Jackson der Anklage wegen versuchten Mordes nicht widersprochen.

          Zusammen mit zwei Komplizen war der Schütze im Februar 2021 auf der Suche nach teuren Französischen Bulldogen durch Hollywood gefahren. In der Nähe des Sunset Boulevard stießen sie damals auf Fischer, der Lady Gagas Hunde Koji, Gustav und Asia ausführte. Wie die Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten, stießen die Täter den Hundesitter nieder, traten auf ihn ein und schossen auf ihn.

          Fischer kam nach dem Überfall schwer verletzt ins Krankenhaus. Angeblich wurde nach dem Überfall ein Stück seiner Lunge entfernt. Die Täter nahmen zwei Hunde an sich, der dritte Vierbeiner, Asia, konnte flüchten. Als die Sängerin („Paparazzi“) in den Tagen nach dem Überfall eine Belohnung in Höhe von 500.000 Dollar aussetzte, brachte eine Bekannte der drei Täter die Hunde zurück.

          Auch gegen sie wurde inzwischen Anklage erhoben. Jacksons Mittäter Lafayette Whaley war schon vor einigen Monaten zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Strafmaß für seinen Komplizen Jaylin White, der sich inzwischen schuldig erklärte, steht noch aus.  

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