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In Niedersachsen : Flüchtlinge mit Leuchtmunition beschossen

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Die Polizei in Wolfsburg ermittelt nun gegen vier Personen, die mehrere Flüchtlinge mit Leuchtmunition beschossen. (Symbolfoto) Bild: dpa

Vier Personen beschießen im niedersächsischen Schöningen mehrere Flüchtlinge – darunter ein fünf Monate altes Baby – mit Leuchtmunition. Als zwei Passanten eingreifen, geraten sie selbst in die Schusslinie und werden nur knapp verfehlt.

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          Mehrere Männer sollen in Niedersachsen vier Flüchtlinge, unter ihnen ein fünf Monate altes Baby, mit Leuchtmunition aus einer Schreckschusswaffe beschossen haben. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, wie ein Sprecher der Polizei Wolfsburg am Montag mitteilte.

          Da ein fremdenfeindlicher Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, sei auch der Staatsschutz eingeschaltet worden. Die angegriffenen Flüchtlinge von der Elfenbeinküste blieben unverletzt.

          Die vier Tatverdächtigen im Alter von 29 bis 52 Jahren hielten sich den Angaben zufolge zur Tatzeit am Samstagabend auf einem Balkon in Schöningen bei Helmstedt auf. Die Flüchtlinge befanden sich an einem Auto vor dem Haus, als die Schüsse fielen. Durch das Eingreifen zweier Passanten konnten sich die Angegriffenen in Sicherheit bringen. Dabei hätten Schüsse einen der Helfer nur knapp verfehlt, hieß es. Polizisten konnten die mutmaßlichen Täter noch vor Ort stellen. Alkoholtests fielen bei allen vier Tatverdächtigen positiv aus.

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